Betrug

Salzlandsparkasse warnt vor falscher SMS - Das gilt es jetzt zu beachten

Erst die Stadtwerke aus Schönebeck, jetzt die Salzlandsparkasse. Betrüger scheinen es im Moment auf die Region abgesehen zu haben. Aber man kann sich schützen.

Von Sebastian Rose
Immer wieder gelingt es Betrügern, auch im Salzland viel Beute zu ergaunern.
Immer wieder gelingt es Betrügern, auch im Salzland viel Beute zu ergaunern. Symbolfoto: dpa

Schönebeck/Staßfurt. Auf Facebook macht in der Gruppe "sbk.repage.de" ein Beitrag zur Salzlandsparkasse größere Wellen. Ein User sendete einen Screenshot einer SMS. Darin heißt es: "Ihre Push-Tan Registrierung läuft am 11. Mai aus. Bitte verlängern Sie ihre Legitimation unter ... ."

Petra Strube von der Salzlandsparkasse hat dazu eine eindeutige Meinung. "Das ist natürlich wieder mal nicht echt. Wir informieren auf unserer Webseite über die vielen Betrugsmaschen. Das ist eine davon."

Was es im Vorfeld zu beachten gibt

Helfen könne, immer skeptisch im Hinblick auf Bankaktivitäten zu sein. "Eine Bank würde niemals irgendwelche persönlichen Daten auf diesem Weg verlangen. Außerdem sagt die URL schon viel aus." 

In diesem Fall heißt es dort unter anderem "spushtan". Der Buchstabe "s" ist einfach zu viel und lässt auf illegale Aktivitäten schließen. "Auch Testüberweisungen mit mehreren Tausend Euro sind natürlich Quatsch. Wenn soetwas überhaupt vorkommt, dann reicht ja auch ein Cent aus, um zu Testen."

Was im Betrugsfall hilft

Wenn doch jemand auf den Link geklickt hat, sollten unter der Telefonnummer 116116 sofort alle Konten gesperrt werden. Außerdem sei es laut Strube hilfreich, überall die Passwörter zu ändern, sicherer mit mehr Buchstaben-,Zahlen und Sonderzeichenkombinationen zu machen und das Gerät auf Werkseinstellungen zu stellen.

Generell gilt: Wenn noch nie eine derartig sensible Nachricht per SMS gekommen ist, warum dann dieses Mal? Versichern Sie sich lieber mehrfach und rufen direkt bei der Bank ihres Vertrauens an.