Coronavirus 6000 Impfdosen pro Woche
Salzlandkreis kann Tempo beim Impfen steigern
Staßfurt (vs)
Der Salzlandkreis kann mittlerweile bis zu 6000 Impfdosen pro Woche anbieten. „Wir haben Fahrt aufgenommen“, erklärte Landrat Markus Bauer (SPD).
Im Salzlandkreis sollen sich jetzt auch Personen über 60 Jahre, Personen mit Vorerkrankungen sowie aktive Feuerwehrmitglieder gegen das Corona-Virus impfen lassen können. Die Kreisverwaltung verwies auf eine Mitteilung, die sie am Dienstagvormittag aus dem Gesundheitsministerium erreicht hatte.
Termine für Erstimpfungen im Impf- und Logistikzentrum in Staßfurt sollen ausschließlich telefonisch über die 116 117, die Hotline des Salzlandkreises (03471/684 26
Bauer appellierte an die Impfberechtigten, vereinbarte Termine und Angebote auch tatsächlich wahrzunehmen. „Bei kurzfristigen Absagen müssen zulässige Alternativen gefunden werden. Dieser zusätzliche Aufwand ist jedoch vermeidbar.“
Terminbuchungen sind laut Kreisverwaltung aufgrund der noch immer unklaren Liefermenge ab Mai nur für die nächsten Tage möglich. Die Kreisverwaltung informiert, sobald weitere Terminbuchungen möglich sind.
Ausschließlich Biontech/Pfizer wird verimpft
Bei den Ü60-Jährigen handelt es sich um die Gruppe mit erhöhter Priorität nach Paragraf 4 der Bundesimpfverordnung. Dazu zählen insbesondere auch Personen, die aufgrund bestimmter Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Verlauf nach einer Coronavirus-Infektion haben. Sofern diese Personen jünger als 60 Jahre sind, muss eine ärztliche Bescheinigung vor der Impfung vorgelegt werden, informierte der Kreis. Entsprechende Nachweise oder Bescheinigungen seien vorzulegen.
Bereits seit voriger Woche können sich Wahlhelfer impfen lassen, um die Landtagswahl am 6. Juni abzusichern.
Der für das Impfzentrum zuständige Fachbereichsleiter Thomas Michling erklärte, geimpft werde seit Montag ausschließlich der Impfstoff von Biontech/Pfizer. Damit sei nach der Erstimpfung ein Zweittermin nach sechs Wochen notwendig. Der Impfstoff von Astrazeneca werde für Erstimpfungen nicht mehr genutzt. Für Zweitimpfungen werde er nur noch nach ausdrücklichem Wunsch gespritzt.