Corona

Impfen ohne Termin und ab 16 Jahren in Staßfurt möglich

Bis auf wenige Bedingungen kann sich jetzt in Staßfurt jeder impfen lassen. Dies bestätigte der Landkreis.

16.07.2021, 15:04
In Staßfurt kann sich jetzt nahezu jeder impfen lassen.
In Staßfurt kann sich jetzt nahezu jeder impfen lassen. Symbolfoto: dpa

Staßfurt (am/vs) - Alle Bürger im Salzland können ohne Termine und ab 16 Jahren eine Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum des Salzlandkreises in Staßfurt, Bodestraße 11, erhalten. Darüber informierte der Kreis gestern Nachmittag. Von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr sind Erstimpfungen auch ohne vorherige Terminabsprache möglich.

Wer will, kann sich natürlich auch vorab einen Termin sichern, über die Telefon-Hotline des Impfzentrums unter (03471) 684 26 86 (9 bis 17 Uhr). Zur Verfügung stehen nach Kreisangaben die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, mit Zweitimpfung nach vier Wochen, und Johnson & Johnson, wo nur eine Impfung erforderlich ist.

„Impfen ist jetzt wichtiger denn je“, wird Landrat Markus Bauer (SPD) zitiert. Die Infektionen würden deutschlandweit wieder leicht ansteigen. Die hochansteckende Delta-Variante sei mit ersten Fällen inzwischen auch im Salzlandkreis angekommen.

Leichter Anstieg der Inzidenz

Dies geht einher mit einem leichten Anstieg der Inzidenz. Das Gesundheitsministerium gab sie gestern mit 2,6 für den Kreis an.

Im Kreis ist man derweil froh, dass es „endlich ausreichend Impfstoff“ gebe. Das Angebot wurde auch im Impfzentrum in Staßfurt zuletzt verhaltener angenommen, teilte die Kreisverwaltung mit.

Die Kapazität von rund 300 Impfungen am Tag wird derzeit nur etwa zur Hälfte ausgeschöpft. „Wir handhaben das jetzt alles sehr flexibel“, wirbt der Landrat für wieder höhere Beteiligung. „Die Leute müssen einfach nur kommen und das Angebot annehmen.“

Mitzubringen sind die Krankenkassenkarte und der Impfausweis, wenn vorhanden. Geimpft werden alle Personen ab dem 16. Lebensjahr. Eine Impfung zwischen 12 und 16 Jahren sei im Impfzentrum nicht möglich. Hier gibt es bisher auch keine Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Diese Altersgruppe müsste sich laut Kreis an seinen Kinder- beziehungsweise Hausarzt wenden.