Bauausschuss berät

Planung für neues Depot

Die Feuerwehren Üllnitz, Glöthe und Förderstedt fusionieren. Sie bekommen ein neues Depot. Der Grundstein ust gelegt, Feinplanung laufen.

Von Daniel Wrüske

Staßfurt/Förderstedt l Der Neubau des Gerätehauses für die Feuerwehren Förderstedt, Üllnitz und Glöthe ist Montag-Abend Thema im Bauausschuss des Staßfurter Stadtrates. Seine Mitglieder beschließen das Einvernehmen darüber, dass der Neubau und sein Bauantrag mit den festgesetzten Planungszielen für die Flächen übereinstimmen. Der Bauantrag beinhaltet das zukünftige Gebäude der fusionierten Feuerwehren sowie die Gestaltung der Außenanlagen mit allen erforderlichen Zufahrten, Stellplätzen und Freiflächen.

Risikoanalyse und Brandschutzbedarfsplanung der Stadt Staßfurt haben ergeben, dass aufgrund personeller und räumlicher Bedingungen der Zusammenschluss der drei Feuerwehren sinnvoll erscheint. An der Landstraße 63 wird am Ortseingang von Üllnitz das neue Feuerwehrhaus stehen. Den ersten Beschluss, mit dem das Haus auf den Weg gebracht werden soll, hat der Stadtrat bereits 2013 getroffen. Vom 19. November bis zum 23. Dezember 2014 lagen die Pläne öffentlich aus, so dass Bürger, Behörden und Träger öffentlicher Belange Hinweise zu dem Vorhaben geben konnten-

Der Bebauungsplan wurde im Mai 2015 an den Salzlandkreis zur Prüfung eingereicht. Aus Bernburg gibt es bereits grünes Licht, dass die Stadt mit dem Gebäude nicht dem vom Stadtrat gefassten Bebauungsplan in Üllnitz widerspricht. Auch die Stadt will jetzt diese Feststellung treffen und benötigt dafür einen Beschluss aus der Politik. Nach der Badesaison am Albertinesee soll in Üllnitz mit den ersten Arbeiten für Depot und Umfeld begonnen werden.