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Polizeieinsatz in Wolmirsleben Warum Cannabis im Kleingarten eine ganze Menge Ärger bedeutet

26 Hanfpflanzen in der Parzelle einer Kleingartenanlage in Wolmirsleben haben am Wochenende nicht nur für einen Polizei-Einsatz gesorgt. Der 25-jährige Pächter hat nämlich jetzt nicht nur Ärger mit der Polizei, sondern bald auch gar keinen Kleingarten mehr.

Von Frank Klemmer 14.07.2025, 14:44
Weil er in seinem Kleingarten in Wolmirsleben Cannabispflanzen angebaut hat, ist ein 25-Jähriger nicht nur im Visier der Polizei. 
Weil er in seinem Kleingarten in Wolmirsleben Cannabispflanzen angebaut hat, ist ein 25-Jähriger nicht nur im Visier der Polizei.  (Symbolbild: dpa)

Wolmirsleben. Am Sonntagnachmittag wurde die Polizei über den Anbau von mehreren Cannabispflanzen im Bereich einer Kleingartenanlage in Wolmirsleben informiert. Beim Eintreffen an der Gartenparzelle wurden 26 Hanfpflanzen in verschiedenen Größen festgestellt.

Deutlich über der Grenze für den Eigenverbrauch

Wie die Polizei berichtet, sei zum Pächter des Gartens  Kontakt aufgenommen und ihm der Tatvorwurf des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln eröffnet worden.

Dass er in einer Kleingartenanlage keine dieser Pflanzen anbauen darf, war ihm offenbar nicht bewusst. Ihm sei allerdings bekannt gewesen, dass er mit dem Anbau von insgesamt 26 Pflanzen die erlaubte Zahl von drei Pflanzen für den Eigenverbrauch überschritten hatte, fügt die Polizei hinzu.

Nicht nur Ermittlungen: Kündigung vom Gartenvorstand

Die Pflanzen seien sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren gegen den 25-Jährigen eingeleitet worden.

Zudem habe er die Kündigung des Pachtvertrages durch den Gartenvorstand erhalten und müsse nun zeitnah den Garten räumen, weiß die Polizei auch noch zu berichten.