Pläne der Deutschen Bahn

Amerikalinie: Deutsche Bahn schafft Klarheit über Trassenverlauf bei Stendal

Von Antonius Wollmann
Die Entscheidung über die Trassenführung der Amerikalinie bei Stendal ist gefallen. Foto: dpa

Stendal

Die Deutsche Bahn hat über den Verlauf der zukünftigen zweigleisigen Trasse der Verbindung Stendal-Uelzen (Amerikalinie) an der Einfahrt zum Stendaler Hauptbahnhof entschieden. Darüber berichtete Wahrburgs Ortsbürgermeisterin Carola Radtke (parteilos) am Mittwochabend im Stadtentwicklungsausschuss.

Direkt an der Strecke gelegen, ist der Stendaler Ortsteil besonders betroffen. Laut Radtke habe sich die Bahn entschlossen, die sogenannte Variante 2 – zur Auswahl standen vier Szenarien - in die Tat umzusetzen. Das zweite Gleis wird dann parallel zur bereits bestehenden Einfahrt gesetzt. Damit rücken die Schienen näher an den Ortsteil heran.

Verschont bleibt die Kleingartenanlage „Zur Erholung“, die bei der vierten Variante zerschnitten worden wäre. Bei Variante drei wäre die Trasse durch landwirtschaftliche Nutzflächen verlegt worden. Eine erste Variante hatte die Bahn nach einer genaueren Prüfung für nicht umsetzbar erachtet. Der Ausbau soll im Jahre 2024 beginnen und 2028 abgeschlossen sein.