Stendal l Nach einem kurzen Ausschlag der Kurve in den Jahren 2014 und 2015 nach oben ist die Gesamteinwohnerzahl von Jahr zu Jahr kontinuierlich um jeweils gut 300 gesunken. Waren es Ende 2018 noch 40.300 Einwohner in der Hansestadt, weist der Stichtag 31. Dezember 2019 nur noch 39.977 Einwohner mit Hauptwohnsitz aus. Damit ist die Zahl vier verschwunden, die seit 2010 immer die fünfstellige Einwohnerzahl angeführt hat.

Weiterhin mehr Frauen als Männer

Über die 40.000er-Marke war Stendal mit der Eingemeindung der Orte gekommen, die zuvor zur Verwaltungsgemeinschaft Uchtetal gehört hatten. Zuvor hatte die Kernstadt Stendal 31.155 Einwohner, mit alten und neuen Ortsteilen stieg die Gesamtzahl auf damals 41.934 – allein die neuen Ortsteile sorgten für ein sattes Plus von gut 7000 Einwohnern. Bis 2013 sank die Zahl dann jährlich, bevor es zwei Jahre mit Zuwachs gab, vor allem 2015, als viele Flüchtlinge im Landkreis und in der Stadt Stendal aufgenommen worden waren. Seit 2016 geht es mit den Zahlen wieder stetig bergab – und sie sind meilenweit entfernt vom Spitzenwert des Wendejahres, als rund 50.700 Personen ihren Wohnsitz in Stendal hatten.

Auch im vergangenen Jahr haben mehr Frauen in der Hansestadt Stendal gelebt als Männer: 20.300 Frauen stehen in der Statistik 19.677 Männern gegenüber. Interessant ist ein Blick auf die Altersstruktur. 6712 Einwohner waren Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, 9827 gehörten zu den ab 65-Jährigen. Beim Blick ins Detail zeigt sich, dass es in einigen Ortsteilen mehr Kinder und Jugendliche gibt als Bewohner im Rentenalter. Zu diesen Ortsteilen gehören Buchholz, Heeren, Tornau, Groß Schwechten und Insel.