Stendal l Auch wenn die konkreten Zahlen noch nicht auf dem Tisch liegen, schaut Matthias Neumann zufrieden auf die zwei Monate zurück, in denen die Eisbahn auf dem Winckelmannplatz stand. „Es war eine gute Saison“, schätzte der Mitarbeiter des Veranstaltungsmanagements der Hansestadt am Sonnabend ein. Am vorletzten Tag konnte er schon verkünden: „Wir hatten mehr als 10.000 Besucher.“

Viele Stamm-Eisläufer, aber auch neue Wintersportfreunde, die zum Beispiel wegen des Stendaler Eisbahn-Cups gekommen waren. Dieser Eisstock-Wettkampf hatte in diesem Jahr Premiere als gemeinsame Aktion der Hansestadt Stendal, der Volksstimme und des Eismeisters René Nowak.

Fünf Teams am Start

Am 8. Februar waren acht Mannschaften ins Rennen um die lukrativen Preise gegangen, bei der zweiten Wettkampfauflage am vergangenen Sonnabend waren es fünf Teams mit je vier Startern, wobei mindestens ein Erwachsener und ein Kind unter 14 Jahren dabei sein musste. Denn das Ziel, dass die Veranstaltungspartner haben, ist, Familien zum gemeinsamen Sport zu begeistern. Und so gingen Kinder und Erwachsene auch am Sonnabend an den Start, um mit dem Eisstock den Puck in der Mitte eines markierten Feldes zu treffen und den Eisstock selbst innerhalb des Feldes zu platzieren. Bei 10,4 Grad Celsius Lufttemperatur stand natürlich Wasser auf der Eisfläche – eine zusätzliche Herausforderung für die Starter, die die Bremswirkung des Wassers berücksichtigen mussten.

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Die nächste Eisbahnsaison soll nach jetziger Planung wie in den Vorjahren gemeinsam mit dem Stendaler Weihnachtsmarkt eröffnet werden. Das wird traditionell vor dem dritten Advent sein.