Johanniter

Johanniter-Akademie Mitteldeutschland in Stendal häkelt Teddybären für Rettungswagen-Flotte der Altmark

Um Kindern während der Fahrt mit einem Rettungswagen die Angst zu nehmen und Vertrauen zu spenden, fertigte das Team vom Campus Altmark der Johanniter-Akademie in Stendal Stoffbären an.

Von Leon Zeitz
Maggy Maaß, Anja Jürges, Peter Ruppert, Marvin Plümecke und Kim Danneberg präsentieren die Teddys.
Maggy Maaß, Anja Jürges, Peter Ruppert, Marvin Plümecke und Kim Danneberg präsentieren die Teddys. Foto: Leon Zeitz

Stendal - Mit einer knuffigen Aktion möchte die Johanniter-Akademie Mitteldeutschland in Stendal Kindern Geborgenheit und Sicherheit spenden, wenn diese in einem Krankenwagen mitfahren müssen.

Während des Projekts „Klima“ wurden insgesamt 50 Teddybären angefertigt, die von nun an die gesamte Rettungswagen-Flotte der Johanniter begleiten werden. Gefördert wurde das Projekt finanziell durch das Jobcenter des Altmarkkreises Salzwedel.

„Mit dem Projekt wollen wir einen aktiven Beitrag leisten um Kindern in Notfallsituationen eine seelische Stütze zu bieten und die individuelle Betreuung zu erleichtern“, sagt Maggy Maaß. Die Campusleiterin der Akademie in Stendal hat am Freitag die kuscheligen Begleiter im Beisein von Sanitätern und der Projektleiterin Anja Jürges an den Regionalvorstand der Johanniter Unfallhilfe, Peter Ruppert, überreicht.

„Einen Teddybären, den man auf der Fahrt ins Krankenhaus liebevoll an sich drücken und streicheln kann, könnte in Ausnahmesituationen zum nützlichen Helfer werden“, erklärt Anja Jürges. Die Idee für das Projekt kam ihr, nachdem ihr eigener Sohn einen Plüschbären während des Fluges mit einem Rettungshubschrauber bekommen hatte. Genau wie bei ihrem Sohn, dürfen die Kinder die Bären im Anschluss auch behalten. Bei Bedarf wäre das Team vom Campus Altmark der Johanniter-Akademie auch bereit, neue Stofftiere anzufertigen. „Wir hoffen natürlich, dass dies nicht der Fall sein wird und die Kinder gesund bleiben“, sagt Maggy Maaß.