Stendal l Bereits im Juli hatte der SPD-Kreisverband Stendal sein Mitglied Patrick Puhlmann als Kandidaten für die Landratswahl am 10. November präsentiert, nun ist er es auch formal. Am Freitag, 13. September, hat die Mitgliedervollversammlung mit klarem Votum der Kandidatur des 36-jährigen Tangermünders zugestimmt. 97,5 Prozent der anwesenden Sozialdemokraten sprachen sich für Patrick Puhlmann aus, der nicht nur für die SPD ins Rennen geht, sondern als gemeinsamer Kandidat auch von Linken und Bündnisgrünen. "Ich nehme das Ergebnis als gutes Omen", kommentierte der Tangermünder, der beruflich bei der Stendaler Borghardtstiftung arbeitet, das Wahlergebnis.

"Ich trete an, weil ich Landrat werden will", versicherte der 36-Jährige wie schon bei der Kandidatenvorstellung. Er stehe für "mehr Transparenz statt Hinterzimmerpolitik", so Puhlmann, der dann mit dem dringend notwendigen Breitbandausbau, der Konkurrenzfähigkeit für Betriebe in der Lebens- und Futtermittelherstellung, einer spürbaren Wirtschaftsförderung und dem Einhalten von Rettungsfristen kurz einige Punkte anriss, die nach seiner Ansicht zu den Herausforderungen der nächsten Jahre gehören. "Wir stehen vor massiven Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelt. Ich will der sein, der diese Veränderungen im Landkreis angeht", sagte Patrick Puhlmann, der seit Mai auch Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion ist.