Stendal l Strom-, Gas- und Wasserpreise sind durch die Senkung der Mehrwertsteuer seit dem 1. Juli genauso betroffen wie andere Produkte. Die Stadtwerke Stendal wollen diese Senkung vollständig an ihre Kunden weiter reichen, teilte Pressesprecher Rolf Gille am Mittwoch mit.

Der Stromanbieter weist darauf hin, dass die Zähler für Energie und Wasser nicht gesondert abgelesen werden müssen. Die Stadtwerke grenzen die anfallenden Kosten für das kommende halbe Jahr ab, wird sie anteilig ausrechnen und diese auf der Jahresrechnung nachvollziehbar ausweisen. Zwischenrechnungen soll es keine geben.

Zählerstände werden berücksichtigt

„Selbstverständlich hat der Kunde jedoch die Möglichkeit, seine Zählerstände vom 30. Juni bzw. 1. Juli in unserem Kundencenter zu melden“, heißt es in der Mitteilung der Stadtwerke. Diese werden dann auch berücksichtigt. Monatliche Zahlungen an die Stadtwerke können unverändert weitergeführt werden.

Die niedrigere Umsatzsteuer von 16 Prozent bei Strom, bzw. 5 Prozent bei Trinkwasser, werde bei der Ausstellung der Rechnungen berücksichtigt. Seit 2014 wird auch Abwasser in Stendal besteuert und die Stadtwerke reichen auch bei dieser Leistung die Steuersenkung auf 16 Prozent weiter. Abwasser ist in der Hansestadt umsatzsteuerpflichtig, weil die verantwortliche Abwassergesellschaft Stendal ein privater Dienstleister ist.

Wer einen Verbrauch von rund 3000 Kilowattstunden pro Jahr hat, soll einer Beispielrechnung des Stromanbieters zufolge rund 12 Euro für den Zeitraum bis zum 31. Dezember sparen können.

Bei Fragen steht das Servicecenter der Stadtwerke telefonisch unter 03931 / 66 88 86 zur Verfügung oder per Mail unter kontakt@stadtwerke-stendal.de