Stendal l Die Grundstücke hat Andy Gohr, Geschäftsführer des Stendaler Bauunternehmens Mebag GmbH, schon vor Jahren gekauft. Vor zwei, drei Jahren wurden die alten Gebäude abgerissen, die Planungen und Absprachen mit den Behörden laufen seither. Nun hofft der Investor, dass es im März 2021 mit dem ersten Spatenstich losgehen kann. Der Bauantrag ist gestellt. Wenn alles nach Plan läuft, sollen ein Jahr später die ersten Mieter einziehen. Die Rohbauten werden parallel errichtet, zuerst bezugsfertig sein soll das Gebäude zum Schadewachten.

Begegnungen im Grünen

Auf dem Grundstück, das direkt an den Südwall angrenzt und zum Schadewachten in zweiter Reihe abschließt, sollen drei Gebäude komplett neu errichtet werden – mit barrierefreien Appartments. Direkt am Südwall ist ein Haus mit drei Geschossen plus einem Dachgeschoss geplant, das Haus zum Schadewachten ist zweieinhalbgeschossig geplant. Das separate Gebäude dazwischen soll zweietagig werden, die obere wieder als Dachgeschoss.

„Bis auf eine Wohnung haben alle einen Balkon oder eine Terrasse“, erklärt Andy Gohr. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 30 und 60 Quadratmeter. Zudem gibt es Frei- und Grünflächen für die Begegnung. Gebaut wird ein Gemeinschaftsraum – für Treffen der Mieter ebenso wie für Familienfeiern.

Pflege-Fachleute mit im Boot

Um schon bei Planung und Bau die Expertise von Pflege-Fachleuten zu nutzen, bindet Andy Gohr von Anfang an seinen Kooperationspartner, den Winckelmann-Pflegedienst, ein. „Darüber freuen wir uns, denn bereits bei diesem Austausch haben wir bemerkt, dass es ein zielorientiertes Projekt ist“, sagt Benny Friedrichs, Kunden-, Prozess- und Qualitätsmanager der Winckelmann-Gruppe.

Das Ziel: Älteren und Pflegebefürftigen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Friedrichs: „Wir sind gern Kooperationspartner, wenn das Gesamtpaket stimmt.“ Es gehe „nicht nur um die Pflege, sondern ums Umsorgen“.

„Wegen seiner Lage bietet sich das Grundstück ideal dafür an. Es ist in dem Bereich wirklich eine Perle“, sagt Christin Eichhorn, Geschäftsführerin des Winckelmann-Pflegedienstes. Die Bewohner könnten über Südwall und Schadewachten schnell Einkaufsmmärkte, die Innenstadt, Kultureinrichtungen und selbst den Bahnhof erreichen.