Stendal (vs) l Der neue Chef des Stendaler Werks von Alstom, Jörg Neubauer, sei in der Vorwoche vom Stendaler Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) in der Hansestadt begrüßt worden, teilt die Stadtverwaltung mit. Verbunden war das mit einem Besuch des OB im Stendaler Werk der Alstom Lokomotiven Service GmbH, in dem Dieselloks zu Hybridloks umgebaut werden.

Die Werksbesichtigung habe Stendals Stadtoberhaupt zuversichtlich auf die Zukunft des Stendaler Alstom-Standortes schauen lassen: „Ich habe das Werk noch nie so voll und produktiv erlebt“, wird Schmotz zitiert, dem Jörg Neubauer auch einen Einblick in die Pläne des Werkes gewährte. Auch künftig sollen Diesellokomotiven mit einer neuen Generation innovativer Hybrid-Bausätze für eine nachhaltige Zukunft fit gemacht werden.

Bereits 2004 bis 2009 Alstom-Chef

Der neue Site Managing Director (so die offizielle Bezeichnung) Jörg Neubauer, ist so neu nicht in diesem Metier. Bereits von 2004 bis 2009 leitete der Spezialist für Fahrzeugtechnologie und -instandsetzung die Geschicke des Stendaler Alstom-Werkes. Und das sehr erfolgreich, erinnert man sich im Stendaler Rathaus. Während dieser Jahre gewann das Werk als Standort für die Modernisierung von Dieselloks weit über die Stadtgrenzen hinaus Profil, setzte die ersten Hybridloks auf die Schiene.

Im vergangenen Jahrzehnt habe Jörg Neubauer in verschiedenen Unternehmen Erfahrungen gesammelt, sich unter anderem mit der Planung und Herstellung von Baugruppen für Flugzeuge beschäftigt und sei nun zurück „in seiner Heimat“.