Eilsleben l Eng umringt von Zuschauern waren bei ihrem Programm die Knirpse aus der Kita „Allertaler Sonnenkäfer“ und der evangelischen Kita „Arche Noah“. Sie sangen und tanzten, wurden dabei aber auch hin und wieder etwas durch das Jauchzen aus der großen Hüpfburg und anderes Stimmengewirr übertönt. Sie hielten aber trotzdem durch und eilten dann zum großen Maienkranz, um zahlreiche bunte Bänder an ihm zu befestigen.

Bürgermeister Manfred Jordan (parteilos) hatte in seinem Grußwort auch den Kranzbindern Familie Czyrnik, Hedwig Krüger, Dorothea Wienert und Christa Ludewig gedankt, die bereits seit 13 Jahren diese verantwortungsvolleAufgabe übernehmen.

Dann kamen die starken Arme der Eilsleber und Ummendorfer Feuerwehrkameraden zum Einsatz, um den etwa 250 Kilogramm schweren Maibaum in die Senkrechte zu heben. „Er ist in diesem Jahr einen Meter kürzer, denn im vergangenen Mai war ein Lkw dagegen gefahren, sodass er unten beschädigt wurde“, erklärte Bürgermeister Jordan.

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Das Aufstellen des Baumes dauerte nur wenige Minuten, doch es hatte sich ein Seil, an dem der Kranz hing, etwas verhakt. Kein Problem für die Feuerwehr, die zum Staunen der vielen Zuschauer die moderne Drehleiter auf 30 Meter Höhe ausfuhr. Das war auch noch einmal ein besonderer Anblick für die zahlreichen Besucher der Veranstaltung. Langsam senkten dann Kevin Fechner und Jonas Daus den Korb auf Kranzhöhe ab, um den Schönheitsfehler zu beseitigen. Dafür gab es Beifall.

Unter strahlend blauem Himmel genossen die Besucher diesen frühen Abend zu Gesprächen mit Freunden und Bekannten. Für Essen und Trinken sorgten die Daker am Zapfhahn und die Feuerwehrkameraden am Grill, ein DJ lieferte die enstprechende Musik dazu.