Wanzleben l Es gäbe gute Gründe, in der Stadt Wanzleben-Börde zuhause zu sein, so Bürgermeister Thomas Kluge. „Das Wohnklima gehört dazu, die ärztliche Versorgung und das Bildungsangebot ebenso.“ Auch die Nähe zur Landeshauptstadt mache die Stadt als Wohnstandort interessant.Wohnen in der Stadt Wanzleben-Börde und arbeiten in Magdeburg oder im Gewerbegebiet Osterweddingen - auch das sei ein wichtiges Argument, um hier Wohneigentum zu schaffen, sagt Kluge.

Bewerber gibts immer

Zwar würden sich in der Stadtverwaltung die Bewerber für ein Baugrundstück nicht anmelden und auch Interessenten nicht registriert, aber das Stadtoberhaupt verweist auf das große Interesse bei Ausschreibungen von Flächen für den Eigenheimbau. „Bewerbungen gibt es immer“, so Thomas Kluge.

Wer sich für ein Baugrundstück in der Stadt Wanzleben oder in den Ortsteilen interessiert, kann von der Verwaltung mit zahlreichen Möglichkeiten versorgt werden, denn in den bestehenden Bebauungsplänen seien nach Angaben aus dem Rathaus noch freie Kapazitäten vorhanden. So gäbe es in der Ortschaft Groß Rodensleben, im Bebauungsplan „Fasanerie“ noch acht freie Baugrundstücke, in der Ortschaft Klein Rodensleben „Hinter der Mühle“ ist noch ein Baugrundstück verfügbar. In Seehausen sind im Bebauungsplan „Seeblick“ noch fünf Baugrundstücke, im Bebauungsplan „Ampfurther Weg“ vier Grundstücke zu haben. Die Stadt Wanzleben kann im Bebauungsplan Buch „Schafstall“ zwei bis drei Baugrundstücke vorhalten. Im Zuckerdorf Klein Wanzleben kann laut Bebauungsplan „Belfort“ auf 13 Grundstücken und am „Rudolf-Breitscheid-Ring“ auf sechs Grundstücken gebaut werden. Tritt der Bebauungsplan Schleibnitz „Nordost“ in nächster Zeit in Kraft, können dort 45 Eigenheime entstehen.

Stadt oder Ortschaft?

Allein in den letzten zwei bis drei Wochen habe es in der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde zahlreiche Startschüsse für Häuslebauer gegeben. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, seien beispielsweise zu Ende Juli sogenannte Genehmigungsfreistellungen für den Bereich „Alter Schulgarten“, „Fasanerie“ und „Pestalozziweg“ in Wanzleben und für den Bereich „Hinter der Mühle“ in Klein Rodensleben erteilt worden. Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser seien im Juli zum Beispiel im Ortsteil Hohendodeleben im Bereich Ottersleber Feld und in der Mattissonstraße erteilt worden.

Wie der Bürgermeister erklärt, seien auch für die nächsten Jahre noch viele weitere Eröffnungen von neuen Baugebieten in der Einheitsgemeinde geplant. Mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wanzleben – Börde würden einige neue Baugebiet für den Planungszeitraum bis 2030 ausgewiesen. „Ziel der Stadt Wanzleben-Börde ist es, in allen Ortschaften Bauflächen für den örtlichen Bedarf vorzuhalten, um Abwanderungstendenzen entgegenzuwirken“, so Kluge. Der Entwurf des Flächennutzungsplanes werde vom 7. August bis zum 11. September öffentlich ausgelegt.

Es wird bis 2030 geplant

Für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans wird die Stadt Wanzleben - Börde etwa 170.000 Euro über die Jahre bis 2021 investieren. Im Rahmen des Förderprogrammes Sachsen-Anhalt REGIO zur Förderung der Regionalentwicklung in Sachsen-Anhalt wird die Maßnahme mit 80.000 Euro gefördert.