Corona

Impfzentrum in Wanzleben öffnet erneut seine Pforten

Katrin Kutzner aus Oschersleben ist als Wahlhelferin registriert und meldet sich für ihren Termin bei Bundeswehrsoldat Sebastian Lenser und Impfhelfer Marco Peter aus Niederndodeleben an. Foto: Josephine Schlüer

Von Josephine Schlüer

Wanzleben l Das Impfzentrum in Wanzleben erwacht in diesen Tagen noch einmal zum Leben. Derzeit erhalten hier seit Mittwoch die Wahlhelfer für die Landtags- und Bundestagswahl aus dem südlichen Landkreis Börde sowie aus Barleben ihre erste Injektion des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. „Von Mittwoch bis Freitag werden in Wanzleben pro Tag zwischen 100 und 130 Personen geimpft“, teilt Stefan Crackau vom Landkreis Börde, zuständig für die Organisation des dezentralen Impfens, mit.

Insgesamt gibt es drei Standorte im Landkreis Börde, an denen alle Wahlhelfer aus dem Landkreis geimpft werden, in Haldensleben, Flechtingen und Wanzleben. „Die zweite Injektion soll zwischen dem 9. und 11. Juni verabreicht werden“, so Crackau weiter. Dementsprechend werden die Wahlhelfer zur Landtagswahl am 6. Juni noch nicht vollständig geimpft sein. Für die zweiten Injektionen wird das Impfzentrum in Wanzleben ein drittes Mal seine Pforten öffnen.

Als Modellprojekt startete das Impfzentrum im Wanzleber Kulturhaus zeitgleich mit einem weiteren Zentrum in Wolmirstedt als erster Standort für die dezentrale Impfkampagne des Landkreises außerhalb von Haldensleben.

Die Impfstrecke im Kulturhaus wurde Anfang März von Mitarbeitern des Bauhofes aufgebaut. An den Impftagen Mitte März und Anfang April erhielten etwa zwei Drittel der über 80-Jährigen aus der Stadt Wanzleben-Börde, die eine Einladung erhalten hatten, dort die erste und zweite Impfdosis, ebenfalls vom Hersteller Biontech/Pfizer. Insgesamt 29 Freiwillige aus der Einheitsgemeinde waren für die dezentrale Impfkampagne im Einsatz.

Künftig werden die Impfungen der Einwohner bis auf Ausnahmen wie bei den Wahlhelfern nur noch in Hausarztpraxen vorgenommen.