Hötensleben l Der Gaudifaktor beim sogenannten Menschenkicker könnte nicht höher sein. Bei dem Spiel begeben sich zwölf Menschen in eine aufblasbare Arena und schnallen sich dort als lebende Spielfiguren fest, um letztendlich eine recht beengte Art von Fußball zu spielen. Vergleichbar ist der Anblick dann mit einem Tischkicker, den wohl jedes Kind kennt. Einen Unterschied gibt es, die Figuren sind nicht von außen steuerbar. Sie verrenken sich in alle möglichen Positionen, um an den Ball zu kommen.

Das macht den Menschenkicker zum schweißtreibenden Unternehmen für die Teilnehmer, die Außenstehenden dürfen die Aktionen genießen, sich vor Lachen biegen oder aber Beifall spenden. In Hötensleben hat man schon Erfahrung auf diesem Gebiet gemacht, gab es doch im Jahr zuvor die erste Auflage des ungewöhnlichen Turniers. Diese wird auch in diesem Jahr vom Veranstalter und der Gemeinde präsentiert und es haben sich tatsächlich acht Mannschaften eingefunden, die gegeneinander antreten. Darunter sind auch die Teilnehmer des internationalen Workcamps, welche als „Team International“ ins Rennen gehen.

Reichlich Teams am Start

Dazu gesellten sich Bördeborussen, die Mannschaft, Opel Team Thiede, Clubjungs Hötensleben, und die Feuerwehrteams aus Hoiersdorf, Ohrsleben und Hötensleben. Das war auch quasi der Endeinlauf der Mannschaften in dieser Reihenfolge. Denn, „Team International“, mit Jugendlichen aus insgesamt fünf Ländern, holte sich am Ende sogar den Siegerpokal. Für die anderen teilnehmenden Mannschaften gab es je eine Teilnahmeurkunde. „Es war schon ein Riesenspaß“, resümiert Mandy Rügenhagen vom Veranstalter Mandy‘s Vermietung im Gespräch mit der Volksstimme. „Alle waren voll bei der Sache und es gab spannende Spiele zu sehen.“ Für die Gastgeber war es in diesem Jahr schon der zweite Versuch, das Turnier auszutragen. „Im Mai haben wir den ersten Anlauf unternommen, aber da war das Wetter einfach zu schlecht“, sagt Mandy Rügenhagen. „Eigentlich hätten wir dieses Mal 14 Teams gehabt, aber urlaubsbedingt hatten einige absagen müssen.“ Die nachfolgende Malle-Party mit DJ Benny aus Völpke lockte noch einmal etliche Besucher an. „Der Zuspruch hätte gern größer sein können, wir waren aber nicht unzufrieden“, sagt die Veranstalterin.

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