Sozialverband Wanzleben

Neustart in eine bessere Zeit mit vielen Veranstaltungen und Angeboten

Der Sozialverband Wanzleben startet mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen in die zweite Jahreshälfte. Ab sofort können die Mitglieder und weitere Interessenten sich dafür in der Geschäftsstelle am Markt in der Sarrestadt anmelden.

Von Christian Besecke 16.07.2021, 15:06
Gurdrun Tiedge ist die Vorsitzende des Sozialverbands Wanzleben, der aktuell über 150 Mitglieder hat.
Gurdrun Tiedge ist die Vorsitzende des Sozialverbands Wanzleben, der aktuell über 150 Mitglieder hat. Foto: Hagen Uhlenhaut

Wanzleben - Die Corona-Zwangspause endet jetzt für die über 150 Mitglieder des Sozialverbands. Darauf hat sich der Vorstand auf seiner Sitzung am Dienstag geeinigt. Darüber informiert die Vorsitzende Gudrun Tiedge gegenüber der Volksstimme.

„Wir wurden schon gefragt, ob es uns überhaupt noch gibt“, sagt sie. „Zunächst einmal freut es uns, dass alle Mitglieder bei der Stange geblieben sind und große Geduld bewiesen haben.“ Das sei wichtig für den Verband an sich gewesen, denn der hatte in der Lockdown-Zeit so einige Probleme zu klären. Es ging ihm nämlich durchaus ähnlich wie den Vereinen in der Region. Da war die Sorge um die Mitglieder, und es stand die Frage, wann denn überhaupt einmal wieder die gewohnten Veranstaltungen möglich sind.

Dazu kamen auch noch finanzielle Sorgen, denn die Kosten für die Geschäftsstelle mussten weiter aufgebracht werden. „Da ist uns aber unser Vermieter, die Wobau, sehr entgegengekommen“, betont die Vorsitzende. „Wir bekommen die Rückflüsse aus den Mitgliedsbeiträgen nur zwei Mal im Jahr , aber die Miete und die Nebenkosten sind jeden Monat fällig.“ Es wurde jedoch eine Regelung gefunden, mit der beide Seiten leben können.

„Die Veranstaltungen brauchen wir aber auch, um wieder etwas Einnahmen in die Kasse zu bekommen“, äußert sich Gudrun Tiedge. „Außerdem hungern unser Mitglieder und die vielen Senioren danach, dass in der Stadt auch wieder etwas kulturelles passiert.“

Genau das geschieht ab Dienstag, 14. September. Dann startet wieder der Skat- und Romménachmittag im Sportlerheim von Blau-Weiß Empor Wanzleben. Ab dem 19. Oktober gibt es ab 14 Uhr wieder die beliebten Bingonachmittage mit Hans-Georg Lange.

Fahrten und Veranstaltungen

Auf Reisen geht er Sozialverband erstmals schon zur Bundesgartenschau. Im Oktober gibt es aber auch eine Fahrt nach Polen. Der Termin wird demnächst noch genauer fixiert und dann rechtzeitig verkündet. „Ganz wichtig ist uns die Jahreshauptversammlung“, sagt die Vorsitzende. „Die hätten wir eigentlich schon Ende 2020 abhalten sollen. Das ging aber nicht.“

Stattfinden soll sie am 5. Oktober im Sportlerheim in Wanzleben. Die Jahresabschlussfahrt ist für den 30. November vorgesehen. Sie geht nach Falkenhain und an dem Tag treten dort auch die Musiker „Gitti und Klaus“ auf.

„Da haben wir uns ganz schön was vorgenommen“, schätzt die Vorsitzende ein. Der Neustart in bessere Zeiten erfolgt zwar nicht ganz aus dem Kalten heraus, aber es gibt reichlich Dinge zu organisieren, damit wieder alles seinen gewohnten Gang gehen kann. Die Geschäftsstelle am Markt öffnet mittlerweile wieder. Zwar geschieht das noch nicht jeden Dienstag, aber am 27. Juli sind Vertreter wie gewohnt von 10 bis 12 Uhr dort persönlich zu erreichen. Da können dann auch schon die ersten Reservierungen für die Angebote vorgenommen werden. „Außerdem sind die Telefonnummern von Verantwortlichen bekannt“, sagt Gudrun Tiedge.

Der Sozialverband ist aber nicht nur für Fahrten und ähnliche Angebote da. „Über unsere Landes-Geschäftsstelle wird den Mitgliedern Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten, etwa bei der Rentenangelegenheiten gegeben“, sagt die Vorsitzende. Damit beschäftigt sich ein Anwalt. Außerdem gibt es eine entsprechende Rechtsberatung. In den Genuss kommen aber eben nur Mitglieder.

Die anderen Angebote des Sozialverbands können aber alle Interessenten wahrnehmen. Für sie gelten dann andere Preise als für Mitglieder. „Allerdings gibt es wirklich viele Senioren, die mit uns auf die Reisen gehen oder zu den Nachmittagen kommen“, sagt Gudrun Tiedge. Das soll auch weiterhin so bleiben. Das sehen auch die Wanzleber so, zu denen sie auch über die Corona-Zeit hinweg Kontakt gehalten hat. „Ich war als Impfhelferin tätig, da kam es schon zu einigen Begegnungen“, erzählt sie. „Da habe ich auch gemerkt, dass die Menschen die persönlichen Treffen und die gemeinsamen Erlebnisse sehr vermisst haben.“ Das sei auch ein Grund gewesen, mit dem doch recht breiten Angebot so wieder zu starten.