Wanzleben l In der Winterferienwoche führte die Kreisvolkshochschule Börde in ihrem Wanzleber Kursort in der Grundschule „An der Burg“ in Kooperation mit der Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ des Arbeiterwohlfahrt-Kreisverbandes Börde, Schulsozialpädagogen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie dem Schul- und Kulturamt des Landkreises Börde ein kostenfreies Bildungsangebot mit dem Titel „talentCAMPus – BandCAMPus“ für 20 Schüler im Alter von 9 bis 14 Jahren durch. Am Talentecampus nahmen Schüler der Ganztagsschule Gemeinschaftsschule Wanzleben, der Grundschule „An der Burg“ Wanzleben, der Grundschule „Zuckerdorf“ Klein Wanzleben und der Grundschule Altenweddingen teil.

„Zu Beginn des Ferienprojektes standen Selbstfindung, Teambildung, Gruppenregeln und Finden eines Bandnamens im Mittelpunkt“, berichtete Birka Hübener, Koordinatorin der Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ des Landkreises Börde. Ziel des Talentcampus sei es, die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen sowie ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Als Namen für ihre Band wählten die Teilnehmer „Bug Life“, was auf Englisch „Wanz Leben“ bedeutet.

Musikpädagogen geben Anleitung

Die Musikpädagogen Marco Philipp und Florian Meyer führten die Kinder in die Musiktheorie und Musikgeschichte ein, wobei das Kennenlernen verschiedener Instrumente und die Bandgründung im Mittelpunkt stand. In der Woche konnten die Schüler ihre eigenen Wünsche und Fähigkeiten in die Band einbringen, ob am Instrument, am Mikrofon, beim Textschreiben oder bei der Vorbereitung der Präsentation für den Freitag. Außerdem wurde täglich für das leibliche Wohl der Schüler durch kleine Snacks, Getränke und ein kostenfreies Mittagessen gesorgt.

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Am letzten Tag des Bandcampus präsentierten die Kinder ihren Eltern, Großeltern, Freunden und weiteren geladenen Gästen in der Abschlussveranstaltung stolz die Ergebnisse ihres einwöchigen Talentecampus. Zwei Kinder führten durch das Programm, in dem jeder Teilnehmer seine erworbenen Fähigkeiten dem Publikum präsentierte. „Bug Life“ spielte dann zwei Lieder. Eines von Andreas Bourani, für das sie einen Text geschrieben hatten. Der zweite Song war „Geiles Leben“ von „Glasperlenspiel“. „Unser großes Lob geht an die beiden Musiker Marco Philipp und Florian Meyer, die ein großes Herz für Kinder haben“, sagte Koordinatorin Birka Hübener. Die beiden Männer seien eben Musiker und Pädagogen zugleich und haben mit Geduld und Gelassenheit aus den Kinder und Jugendlichen eine Band geformt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit seinem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ diese außerschulischen Projekte. Die unterstützenden Kooperationspartner werden durch den Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert. Diese Bildungsprojekte eröffnen Kindern und Jugendlichen neue Bildungschancen und vermitteln Neues und Kreatives.