Gewerbegebiet

Umleitung von Abwässern aus dem Gewerbegebiet Osterweddingen bald möglich

Die Arbeiten an den neuen Abwasserleitungen im Gewerbegebiet Osterweddingen sind fast abgeschlossen.

Ein Strabag-Mitarbeiter richtet die ersten Schieber der Abwasserentlastungsleitung aus.
Ein Strabag-Mitarbeiter richtet die ersten Schieber der Abwasserentlastungsleitung aus. Foto: TAV Börde

Osterweddingen (vs) - Der Neubau einer Abwasserentlastungsleitung im Gewerbegebiet Osterweddingen geht seinem Ende entgegen. Kürzlich fanden die Vorbereitungsarbeiten für die Einbindung der neuen Leitung in die bestehende Abwasserdruckleitung statt, berichtete Olaf Wachsmuth, technischer Leiter für Planung beim Trink- und Abwasserverband Börde (TAV). Um diese Arbeiten zu ermöglichen, musste für rund zwei Stunden das Abwasserpumpwerk im Gewerbegebiet abgeschaltet werden. „Die Entsorgung wurde mobil über zwei Tanklastzüge mit je 30 cbm Fassungsinhalt realisiert“ so Olaf Wachsmuth. Nach dem Schweißen der ersten Verbindungen konnte die Bestandsleitung bereits wieder in Betrieb genommen werden. Anschließend wurde das komplette Schieberkreuz eingebaut. „Damit wird es möglich sein, zukünftig den Abwasserstrom wahlweise über die alte oder die neue Leitung zu führen.

Die neue Leitung endet derzeit an der Einmündung Neue Straße/Zum Mühlenberg und übergibt das Abwasser in den Kanal, der zum Hauptpumpwerk Osterweddingen führt“, erklärte Olaf Wachsmuth weiter.

Beim TAV Börde laufen derzeit die Planungen für die Fortführung der Abwasserdruckleitung bis zur Kläranlage Schönebeck. Nach Fertigstellung dieses Leitungsstranges Ende 2022 kann dann das Abwasser aus dem Gewerbegebiet getrennt vom kommunalen Abwasser nach Schönebeck übergeleitet werden. „Für den TAV Börde ist von hoher Bedeutung, dass mit der späteren Doppelleitung eine Ausfallsicherheit bei Havariesituationen gegeben ist.“