Wernigerode l Der Harzer Sternekoch Robin Pietsch ist am Sonntagabend, 21. Februar, in der TV-Show „Kitchen Impossible“ zu sehen. Allerdings wird er nicht als Kontrahent von Tim Mälzer auftreten, sondern vielmehr als dessen Komplize: Mälzer und Pietsch locken gemeinsam Daniel Gottschlich, der für seine Kochkünste bereits mit zwei Sternen vom Guide Michelin ausgezeichnet wurde, auf eine falsche Fährte.

Denn als dieser für die Sendung nach Wernigerode geschickt wird, geht er davon aus, ein Gericht von Pietschs preisgekrönter Speisekarte kreieren zu müssen. Aber weit gefehlt: „Er muss Rezepte von meiner Oma nachkochen“, verrät Robin Pietsch lachend. Mälzers Idee mit der Finte habe ihm sofort gefallen und treffe genau seinen Humor. Und was sagt Großmutter Christa Pietsch dazu, dass nicht nur ein bekannter Sternekoch zu ihr kommt, sondern gleich noch ein ganzes Fernsehteam mitbringt? „Sie ist von mir einiges gewohnt“, sagt Pietsch. „Sie ist absolut tiefenentspannt geblieben.“

Ob das auch auf Daniel Gottschlich zutrifft, wenn er in einer kleinen Neubauküche im Blankenburger Wohngebiet Regenstein „Omas Möhrensuppe“ und „Tote Oma“ zubereiten und dann auch noch in einem Schrebergarten servieren muss? Die Grützwurst für die „Tote Oma“ muss der Gastronom, der ein Restaurant in Köln hat, übrigens selbst herstellen – bei Brockenbauer Thielecke in Tanne, berichtet Pietsch.

80-Jährige Blankenburgerin als Star

Er hat die Folge bereits gesehen und ist begeistert. „Ich hatte Gänsehaut“, sagt der Wernigeröder. „Es sind sehr viele, richtig schöne Bilder aus dem Harz zu sehen, auch Drohnenaufnahmen. Zum Beispiel vom Barockgarten und dem Großen Schloss in Blankenburg.“ Auch seine 80-jährige Großmutter mache vor der Kamera eine gute Figur. „Sie wird noch zum Star.“

Die „Kitchen Impossible“-Folge läuft am Sonntag, 21. Februar, ab 20.15 Uhr bei VOX.