Traditionswettstreit der Geflügelzüchter mit Gästen aus Ilsenburg und Bad Harzburg

Stapelburger Rekordhahn krähte 145 Mal

Von Jörg Niemann

Stapelburg. Großen Andrang und ein heftiges Krähkonzert hat es am Mittwoch in der Breiten Straße in Stapelburg gegeben. 50 kleine und große Hähne der Rassegeflügelzüchter starteten beim Wettkrähen.
Wer am Mittwochvormittag in der Breiten Straße in Stapelburg nach dem Veranstaltungsort des Hähnekrähens gesucht hat, musste nur die Ohren spitzen. Fast im Sekundentakt war dort der Krähruf von genau 50 Tieren zu hören. Der Rassegeflügelverein Stapelburg/Abbenrode hatte eingeladen und eine Stunde lang die Krährufe der Hähne gezählt.

Von den 50 Tieren hatten zehn noch keine Lust zum morgendlichen Wettstreit. Sie schwiegen beharrlich - zum Verdruss ihrer Züchter. Andere Wettstreiter hingegen waren putzmunter. Den Rekord erzielte der Hahn von Carsten Zumbusch, der es in der Klasse der Großen Hähne auf 145 Rufe brachte. Zweiter wurde Vereinschef Harald Rasche (63), Rang drei ging an Falk Robert Riemer (56). Spannender war es bei den Zwerghähnen. Hier gewann Jannik Berge (117) vor Lorenz Kath (99). Platz drei teilten sich Leon Winterhak und der Bad Harzburger Gaststarter Matthias Beer. Ihre Tiere krähten jeweils 81 Mal. Unter den zehn Krähverweigerern wurde der Sonderpreis für den "nachbarfreundlichsten Hahn" ausgelost. Die Urkunde nahm Tom Riemer in Empfang. Nach der Siegerehrung haben die Harzburger Züchter die Freunde aus Stapelburg zu einem weiteren Wettkampf zu sich eingeladen.