Open-Air-Festival

Was Publikum bei Heimburger Metalnacht erwartet

Zwischen Heimburg und Derenburg laufen die Vorbereitungen für die zweite Auflage der Metalnacht. Das Festival wird größer als 2020.

Von Holger Manigk
Am Bunker-Silo zwischen Heimburg und Derenburg kommen am Wochende wieder Metal-Fans auf ihre Kosten - bei der zweiten Auflage des Open-Air-Festivals.
Am Bunker-Silo zwischen Heimburg und Derenburg kommen am Wochende wieder Metal-Fans auf ihre Kosten - bei der zweiten Auflage des Open-Air-Festivals. Archivfoto: Matthias Bein

Heimburg - An der Landesstraße 84 zwischen Heimburg und Derenburg wird es am Wochenende wieder laut: Elf Bands rocken bei der zweiten Auflage des Metalnacht-Festivals am Silo-Bunker. Nach der erfolgreichen Premiere 2020 mit rund 250 Fans auf dem Feld soll die Open-Air-Veranstaltung nun wachsen.

„Wir freuen uns auf bis zu 500 Gäste, noch gibt es Restkarten“, sagt Chef-Organisator Kay Sebastian. Wie der Wirt der Kneipe „Linde“ in Heimburg berichtet, zieht das Festival inzwischen Metal-Fans aus ganz Deutschland an: „Wir haben Anfragen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Einige unserer Gäste reisen ihren Lieblingsbands hinterher.“

Dazu gehören unter anderem Path of Destiny aus Thüringen, die internationale Gruppe Warkings um den österreichischen Sänger Georg Neuhauser und Obscurity aus Velbert bei Essen. Auf die Ohren des Publikums gibt es alles von Trash über Black, Heavy und Melodic bis zu Pagan Metal.

Auf Festival-Gelände gilt 3-G-Regel

Was Besucher beachten müssen: Auf dem Metalnacht-Platz gilt die 3-G-Regel. Zutritt hat nur, wer eine Bescheinigung über eine vollständige Corona-Impfung oder -Genesung beziehungsweise den Nachweis eines tagesaktuellen Negativ-Tests mitbringt. „Dazu haben wir ein Kontaktformular, das vorab auf unserer Internetseite runtergeladen werden und ausgefüllt am Einlass vorgelegt werden sollte“, erläutert Sebastian.

Für alle Camper, die bereits am Freitag, 13. August, zum ersten Festival-Abend anreisen, sei zudem ein zweiter Test am Sonnabend notwendig. „Dazu bauen wir mit dem Deutschen Roten Kreuz eine Test-Station auf“, ergänzt der Lindenwirt. Im Eingangsbereich und an Bierständen gelte Maskenpflicht – „überall da, wo es zu eng wird und keine Abstände eingehalten werden können“.

Umzug aus Acker als Glücksfall

Die Versorgung auf dem Feld an der Landesstraße mit Wasser und Strom sei zwar eine Herausforderung. Dennoch sei er dankbar, dass Helmut Bollmann aus Benzingerode wieder seinen Acker zur Verfügung stellt. „Die Kulisse ist traumhaft, wir können einen großen Park- und Zeltplatz anbieten“, bedankt sich der Metal-Fan bei dem Landwirt.

Er und seine Mitstreiter sind davon überzeugt, dass das Konzept unter freiem Himmel wieder aufgehen wird. „Der etwas gezwungene Umzug 2020 auf die Wiese war ein echter Glücksfall für uns – das wollen wir auch fürs nächste Jahr beibehalten“, verspricht Kay Sebastian.

Hintergrund: Im August 2020 mussten die Organisatoren mit dem Freiluft-Spektakel kurzerhand vom Schützenplatz in Heimburg auf das Gelände an der Landesstraße umziehen – damals noch als eintägige Veranstaltung. Grund waren Corona- und Naturschutz-Auflagen, um mit der lauten Musik Vögel nicht zu stören. Die Jahre zuvor fand die Metalnacht in der Kneipe „Linde“ statt.