Blankenburg l Bereits im Sommer 2018 ist das Streugutlager des TEB an der Alten Halberstädter Straße in Blankenburg wieder aufgefüllt worden. „So wurden rund 220 Tonnen Streusplitt und etwa 100 Tonnen Auftausalz zu den Restbeständen des letzten Winters neu eingelagert“, erläutert Uwe Duckstein, der beim Winterdienst auf ein gut eingespieltes Team und deren Einsatzroutine setzen kann.

So erfolgte im Herbst die routinemäßige Einweisung sowie eine Belehrung der Winterdienst-Mitarbeiter im Rahmen einer Personalversammlung. „Dabei wurde auch der Winterdienstplan des TEB für den Winter 2018/19 bekanntgegeben“, so der TEB-Chef. Wie in den Vorjahren wurden Rufbereitschaftsgruppen und die Tourenpläne festgelegt. „Es kommen nach Erfordernis insgesamt acht Fahrzeuge mit Pflug und Streuer sowie vier Fahrzeuge mit Arbeitskräften zur Handreinigung zum Einsatz“, erläutert Duckstein.

Seine Kollegen sind sowohl in der Kernstadt von Blankenburg als auch in den Ortsteilen Börnecke, Derenburg, Heimburg, Hüttenrode, Cattenstedt und Wienrode aktiv. In Timmenrode wird der Winterdienst in Absprache mit dem TEB von einem privaten Dienstleistungsunternehmen übernommen. In Derenburg können die dortigen Mitarbeiter über ein eigenes kleines Zwischenlager auf Salz und Splitt zurückgreifen.

Rufbereitschaft bis 31. März

Die Rufbereitschaft für den Winterdienst gelte im Zeitraum vom 29. Oktober bis zum 31. März. „Die Rufbereitschaftsgruppen sind im wöchentlichen Wechsel zunächst in Bereitschaft und dann nach Erfordernis im Einsatz“, so Duckstein. Dieses Prozedere habe sich mit den Jahren bewährt. Dazu gehöre selbstverständlich auch das genaue Verfolgen des Wetterberichts: „Bahnt sich ein größeres Schneegebiet an, so ist der TEB ab vier Uhr morgens im Einsatz - wenn nötig auch noch mit einer zweiten Schicht zum Abend“, erläutert er. Bei unsicheren Witterungslagen, insbesondere um null Grad Celsius, werden vom Einsatzleiter Winterdienst Kontrollfahrten unternommen und dann kurzfristig Einsätze veranlasst.

Der TEB-Chef bittet darüber hinaus die Bürger um Verständnis, dass nicht alle Straßen gleichzeitig geräumt werden können: „Vorrang haben Zufahrten zu Krankenhäusern, Feuerwehren, Schulen, Kindertagesstätten sowie die Hauptstraßen und Buslinien. Der TEB ist jedoch bemüht, die Beräumung des Schnees und die Verteilung des Streuspitts schnellstmöglich zu erledigen.“