Das Geld stammt von der Stadt und der Kirchengemeinde

Alte Kirchhofmauer in Elbeu wird saniert

Von Gudrun Billowie

Elbeu l Die Elbeuer Kirchhofmauer wird saniert. Damit geht ein großer Wunsch der Elbeuer Kirchengemeinde in Erfüllung. Maurer und Steinmetze richten erst einmal die straßenseitige Mauer wieder her. Sollte dann noch Geld zur Verfügung stehen, wird auch die Nordseite saniert.

Ernst Riemann wohnt im ehemaligen Pfarrhaus neben der Kirche und steht an der Spitze der Aktiven, die sich für die Sanierung der Mauer stark gemacht haben. Er betrachtet mit Freude den Fortgang der Arbeiten. Schließlich war die Mauer bereits eine Gefahr für die Allgemeinheit geworden, weil sich einzelne Steine herausgelöst hatten und noch weiter Steine drohten, aus dem Mauergefüge zu purzeln.

Nun lösen Steinmetz Denis Srech und die beiden Maurer Marco Jäger und Rene Haase die Steine komplett und kontrolliert heraus, um sie anschließend wieder fest und fachgerecht einzusetzen.

Doch vor die Sanierung wird auch "bei Kirchens" die Geldbeschaffung gesetzt. Das ist derzeit um so schwieriger, da auch die Sanierung der Wolmirstedter Katharinenkirche viel Geld benötigt.

Bisher stehen für die Kirchmauer 25000 Euro zur Verfügung. Davon stammen 15000 Euro aus dem Haushalt der Stadt Wolmirstedt. "Den Rest hat die Kirchengemeinde beigesteuert", sagt der verantwortliche Pfarrer Dieter Kerntopf. Den Anteil der Kirchengemeinde haben unter anderem zwei Benefizkonzerte von Mark Krogel-Riemann und seinen musikalischen Freunden in der Elbeuer Kirche bereichert, die zusammen weit über 2000 Euro eingespielt haben.

Ein weiteres Konzert in der Elbeuer Kirche St. Peter und Paul wird es am Sonnabend, 30.November, ab 15 Uhr geben. Am Vortag des ersten Advents werden die Colbitzer Treckebüdels mit der Musik vom Akkordeon für besinnliche und fröhliche Vorweihnachtsstimmung sorgen. "Auch der Erlös dieses Konzertes soll der Sanierung von Kirche und Kirchenmauer zugute kommen", sagt Ernst Riemann.