Barleben l Auf den Terrassen der Anwohner in der Schinderwuhne dürfte es in den vergangenen Wochen vielleicht etwas staubig gewesen sein. Auf der angrenzenden Freifläche in Richtung der Bundesstraße 189 ist schweres Gerät angerollt. Bagger und andere Fahrzeuge haben meterhohe Erdhügel und Schutthaufen aufgetürmt. Der Hintergrund: Die Bauvorbereitungen für das seit Jahren geplante neue Wohngebiet „Schinderwuhne Süd“ haben begonnen.

Wie die Barleber Gemeindeverwaltung auf Volksstimme-Nachfrage erklärt, müssen die Flächen einerseits archäologisch untersucht werden.

Lärmschutzwall zur B 189 soll errichtet werde

Zum anderen müssen die Ablagerungen für Untersuchungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes beräumt werden, heißt es weiter. Dies diene gleichzeitig auch der Vorbereitung für den an der B 189 zu errichtenden Lärmschutzwall.

Einen Zeitplan für die Erschließungsarbeiten gebe es jedoch momentan noch nicht, informiert Gemeindesprecher Thomas Zaschke. Wahrscheinlich sei, dass mit der Vorstellung der Ausführungsplanungen im Gemeinderat nähere Termine öffentlich werden.

Der Bebauungsplan zum neuen Wohngebiet „Schinderwuhne Süd“ nebst schalltechnischem Gutachten ist im Internet einzusehen unter www.barleben.de, weiter über den Reiter „Satzungen/ B-Pläne“, Bebauungsplan Nr. 31.