Samswegen/ Jersleben l „Sie gaben ihr Leben, aber sie werden leben in Ewigkeit“ steht auf dem Gedenkstein vor der Samsweger Kirche. Er soll an die Opfer der beiden Weltkriege erinnern – vor den Sockel legten Ortsbürgermeister Burkhard Wohlfarth und Wehrleiter Mathias Wolff am Sonntag, 18. November, einen Kranz nieder. So geschah es am Volkstrauertag auch in den anderen Ortschaften, in denen die Bürger der Gefallenen gedachten.

Aktuelle Kriege im Blick

In Samswegen verwies Ortsbürgermeister Burkhard Wohlfarth in seiner Rede nicht nur auf die Opfer der Weltkriege, sondern auch auf aktuelle Kriege und Notlagen. „Seit dem letzten Volkstrauertag ist die Welt nicht friedlicher geworden. In dieser Woche flammten die Unruhen im Gazastreifen wieder auf“, sagte er. Im Anschluss nahm er auch Bezug auf den 100. Jahrestag zum Ende des Ersten Weltkrieges.

„In diesem Krieg fanden 17 Millionen Soldaten und Zivilisten den Tod“, erinnerte der Ortschef. Der Zweite Weltkrieg habe wieder Tod und Elend gebracht, „65 Millionen Tote waren weltweit zu beklagen“, führte Wohlfarth weiter aus und appellierte daran, dankbar zu sein für „die lange Friedensperiode in Deutschland und solidarisch mit den Menschen in den Kriegsregionen der Welt, die in ihrer Not Zuflucht in Deutschland suchen“.

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Die Gedenkveranstaltung in Jersleben fand am Sonntag zunächst in der Kirche statt. Ortsbürgermeister Roland Hiller begrüßte die Gäste, anschließend hielt Gemeindekirchenratsvorsitzender Jürgen Kober eine Rede, bevor draußen ein Gedenkkranz niedergelegt wurde. An dieser Veranstaltung nahm auch Gemeindebürgermeister Stefan Müller teil.

Literatur und Musik im Kloster

Die Groß Ammensleber wiederum gedachten des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkrieges mit Literatur und Musik in der ehemaligen Klosterkirche.