Hohe  Börde l Seit dem Beginn des Glasfaserausbaus in der Gemeinde Hohe Börde gehen die Arbeiten, bei denen gleich drei Firmen an verschiedenen Orten im Einsatz sind, gut voran

Schnee und Frost sorgten für Zwangspause

Doch vor einigen Tagen war erstmal Schluss. Der Wintereinbruch mit jeder Menge Schnee und Frost, der doch für einiges Chaos in der Region sorgte, bremste auch den Ausbau des schnellen Internets aus. Doch seit einigen Tagen taut der Schnee und bereits gestern tauchten die ersten Arbeiter wieder auf. In Hohenwarsleben waren sie mit Ausbesserungsarbeiten auf dem Gehweg an der Irxleber Straße auf Höhe vom Kebab-Imbiss bis Zum Raukler beschäftigt. Dort hatten sich nach dem Wetter der letzten Tage einige Absackungen und Bodenwellen ergeben, die beseitigt werden sollten.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist in Hohenwarsleben etwa ein Drittel der Arbeiten abgeschlossen, „sollte das Wetter in den nächsten Wochen mitspielen, dann sollen die Tiefbauarbeiten in Hohenwarsleben noch im März abgeschlossen werden“, ist Eric Körner, zuständiger Mitarbeiter bei der Gemeinde Hohe Börde optimistisch. Weiter geht es dann voraussichtlich ab Montag unter anderem in der Karl-Marx-Straße, wo die Arbeiten vor dem Wintereinbruch bereits begonnen hatten.

Erste Hausbegehungen laufen schon

In Irxleben sollen die Tiefbauarbeiten dagegen erst ab dem 1. März wieder Fahrt aufnehmen. Dort wird als erstes der Fokus auf die Anbindung des POP, des so genannten Point of Presence, dem dortigen Hauptverteiler für das Glasfasernetz, an die Haupttrasse gerichtet. Der POP befindet sich neben dem Friedhofsparkplatz in Irxleben, die Glasfaserhaupttrasse verläuft entlang der Autobahn 2. Ist das abgeschlossen, können dann auch schon die ersten Kunden ans Netz gehen.

Soweit ist man einen Ort weiter, in Niederndodeleben bereits. Dort finden schon die ersten Hausbegehungen für die Glasfaserhausanschlüsse statt. Das Unternehmen schnelles Internet geht dort also in die letzte heiße Phase.

Noch zu tun ist in Groß Santersleben. Dort ist geplant, dass Ende Februar, Anfang März, die Tiefbauarbeiten beginnen. „Immer natürlich vorausgesetzt, dass das Wetter mitspielt“, so Körner weiter. Insgesamt sei man mit dem Fortschritt der Arbeiten zufrieden.