Wolmirstedt l In der Sankt-Katharinen-Kirche in Wolmirstedt hat sich am Sonnabend die neu gewählte Kreissynode des evangelischen Kirchenkreises Haldensleben-Wolmirstedt konstituiert. So haben die Mitglieder ein neues Präsidiums bestimmt. Zum neuen und damit auch alten Präses ist Dieter Lomberg aus Glindenberg gewählt worden, der auch Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ist. Zur ersten Stellvertreterin wurde Christine Sobczyk aus Weferlingen gewählt. Zur zweiten Stellvertreterin ist Rabea Reinhold aus Flechtingen bestimmt worden.

Ehrenamtlich besetzt

„Die Kreissynode ist so etwas wie ein Kirchenparlament und konstituiert sich für eine Legislatur von sechs Jahren“, erklärte Superintendent Uwe Jauch gegenüber der Volksstimme. Das Gremium sei mit dem Kreistag vergleichbar. Im Herbst waren die Kirchenratsmitglieder des Kirchenkreises aufgerufen, neue Gemeindekirchenräte zu wählen. Die Gemeindekirchenräte in den jeweiligen Pfarrämtern sind wiederum Mitglieder der Kreissynode, die bei der Konstituierung des Gremiums am Sonnabend dabei waren. Gewählt haben aber auch Vertreter anderer Dienstbereiche wie Pfarrer, Gemeindepädagogen, Kirchenmusiker, Religionslehrer und Jugendliche. Letztere waren von den Mitgliedern des Jugendkonvents entsandt worden. „Alle Gremien müssen mehrheitlich ehrenamtlich besetzt sein“, erklärte Jauch. Die Kreissynode trifft sich in der Regel zweimal im Jahr und beschließt zum Beispiel Haushaltspläne oder Stellungnahmen zu wichtigen Grundsatzfragen.

Auch der Kreiskirchenrat wurde gewählt, ebenfalls mehrheitlich aus ehrenamtlichen Bewerbern. „13 Mitglieder kommen aus dem Ehrenamt, sechs aus dem Hauptamt“, sagte der Superintendent.