Eichenbarleben l Aus der ehemaligen Grundschule in Eichenbarleben sollen in naher Zukunft Räumlichkeiten für die benachbarte Kindertagesstätte „Parkräuber“ werden. Da speziell in den Orten Irxleben, Niederndodeleben und Wellen ein großer Bedarf an Kindertagesstättenplätzen vorhanden ist, hat der Gemeinderat einer Renovierung der ehemaligen Grundschule zugestimmt. Mit dem Beschluss in der Februar-Sitzung, der mit einem Nachtrag im Haushalt verbunden war, hat der Rat die Voraussetzungen geschaffen, dass die Kita „Parkräuber“ um 30 Krippen- und 20 Kindergartenplätze aufgestockt werden kann. Insgesamt sind dann nach der Erweiterung 105 Plätze vorhanden.

Die Baugenehmigung auf Umnutzung ist inzwischen erteilt. Um die räumlichen Voraussetzungen zu schaffen, sind derzeit Bauarbeiter am Werk, um die ehemalige Grundschule zu renovieren und den neuen Bedürfnissen anzupassen. „90 Prozent der Gewerke sind schon ausgeschrieben“, erklärt Rüdiger Schmidt als Bauamtsleiter der Gemeinde Hohe Börde bei einem Vor-Ort-Ttermin.

630.000 Euro werden investiert

Im Rahmen der Baumaßnahme sollen die Fußböden, die Beleuchtung und die Sanitäreinrichtungen erneuert werden. Die Außenansicht, das Dach und die Heizungsanlage sollen hingegen keine Veränderung erfahren. Die Investition liegt laut Plan bei etwa 630.000 Euro, Fördermitel für die Maßnahme gibt es nicht.

Entstehen sollen im Zuge der Baumaßnahme, sechs Gruppenräume und drei Sanitäreinrichtungen sowie ein Personalbereich, der den Erzieherinnen bisher nicht zur Verfügung stand. Beide zukünftige Trakte der Einrichtung bilden dann eine Einheit und werden über einen gemeinsamen Eingang erreichbar sein.

Einzug erfolgt schrittweise

„Wir werden die Räume schrittweise in Funktion nehmen, wie sie fertig sind“, beschreibt Angela Fricke, Leiterin des Kita-Gesamtbereiches I der Gemeinde Hohe Börde, zu dem auch die Eichenbarleber Einrichtung gehört, den weiteren Fortgang. Die volle Kapazität der Einrichtung soll Ende Oktober erreicht sein.

Gemeinsam mit der Hauskoordinatorin der Eichenbarleber Einrichtung, Sabine Wieseke, ist Angela Fricke auch regelmäßig bei den Bauberatungen vor Ort. So können auch bei der funktionalen Ausstattung der Bäder und Räume Feinheiten berücksichtigt werden.