Ebendorf l In der letzten Sitzung des Ortschaftsrates ging es unter anderem um Parkmöglichkeiten an der Kleingartenanlage „Am Mühlenweg“. Nachdem mehrere Kleingärtner ein Knöllchen am Auto hatten, wird fieberhaft nach einer Lösung gesucht, um künftig angstfrei an der Straße parken zu können.

Bankette werden zerfahren

Der im Bereich der Anlage mit 98 Gärten ausgebaute Mühlenweg ist mit seiner Bitumendecke als Einbahnstraße in einer Breite von 3,30 Meter befahrbar. Ärgerlich: Aufgrund fehlender Parkplätze werden die Bankette regelmäßig in der Saison zerfahren. Der Vorstand des Gartenvereins hatte erklärt, dass bei einer Genehmigung von Parkplätzen die Gartennutzer diese selbst herrichten und die Pflege übernehmen würden.

Nach einer Vor-Ort-Besichtigung durch Mitarbeiter des Ordnungs- und des Bauamtes wurde durch die Verwaltung die rechte Seite favorisiert, da hier eine relativ großzügige, gemeindeeigene Rasenfläche vorhanden ist. Vorgeschlagen ist, die Jungbäume umzusetzen, so dass sich eine freie Fläche für das Parken von elf Pkw in Längsrichtung ergeben würde.

Keine Einigung im Rat

„Dieser Vorschlag wurde in der letzten Ortschaftsratssitzung sehr kontrovers diskutiert. Es wurde eine Reihe anderer Vorschläge gemacht. Letztlich kam es aber zu keiner Einigung“, ist von Wido Wischeropp, stellvertretender Ortsbürgermeister, zu hören. Vorgeschlagen wurde unter anderem Parken quer zur Straße und zwei leerstehende Gärten als Pkw-Stellplätze zu nutzen.

Mehrere Vorschläge kontrovers diskutiert

In der Vorwoche fand dazu erneut ein Vor-Ort-Termin statt. Bürgermeister Frank Nase, Ortsbürgermeister Manfred Behrens und Wido Wischeropp prüften gemeinsam mit Kerstin Hasenkrug vom Gartenverein die verschiedenen Vorschläge von Verwaltung und Ortsrat. Besonders das Umsetzen der Bäume, die als Allee und Lehrpfad geplant sind, wird von Seitens des Gartenvereins abgelehnt, ebenso wie die aufwendige Herstellung von Parkplätzen auf der rechten Seite. Auch der Vorschlag, zwei Gärten zu nutzen, wurde verworfen.

Letztlich einigte man sich vor Ort auf die einfachste Variante: Das Auffüllen und Abschottern der linken Seite. Dies muss allerdings noch einmal von der Verwaltung geprüft werden. „Ich hoffe im Interesse der Kleingärtner, dass dies jetzt zügig passiert. Schließlich hat die Saison schon lange begonnen. Und ich bedanke mich, dass die Gartenbesitzer die Pflege der Flächen übernehmen wollen“, sagte Manfred Behrens. Dann kehrt hoffentlich wieder Ruhe in der grünen Idylle ein.