Hohe Börde l Die Bilanz des Kinder- und Jugendbüros weist zahlreiche Höhepunkte auf. Wie nahezu überall war auch im Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Hohe Börde im vergangenen Jahr viel Kreativität nötig, um die Angebote für die Kinder und Jugendlichen trotz der Corona-Pandemie weitestgehend beibehalten zu können. Neben der Arbeit in den Jugendclubs und mit dem Jule-Mobil nimmt dabei die Feriengestaltung einen großen Raum ein. So wie in den Vorjahren war die Resonanz groß – entsprechend der geltenden Hygieneregelungen mussten die Teilnehmerzahlen aber reduziert werden.

Vierteiliger Kochkurs kam gut an

Das galt noch nicht für die Winterferien, für die die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendbüros, Anja Höke und Mandy Elteste, einen Lightpainting-Workshop im Bunker auf dem Wartberg sowie den ersten Teil eines vierteiligen Kochkurses organisiert hatten. Sowohl beim „Malen mit Licht“ als auch beim Zubereiten von Nudeln, Tomatensoße und Salat zeigten die Teilnehmer viel Talent, Lerneffekte und Spaß waren garantiert.

So gaben beispielsweise professionelle Fotografen eine Anleitung, nach der einzigartige Lichtkunstfotos entstehen konnten. Nebenbei wurde den Jugendlichen der sichere Umgang in den sozialen Medien vermittelt sowie wichtige Fragen zum Urheberrecht und Datenschutz geklärt.

Kochen mit frischen Produkten aus der Heimat

Ähnlich war das auch bei einem Lightpainting-Workshop, der zum Sommerferienprogramm gehörte. Hier wurde auch der Koch-Workshop mit saisonalen Produkten, angeleitet durch die Ernährungsberaterin Astrid Kriege-Steffen, mit zwei Teilen fortgesetzt. Unter den Titeln „Wie möchtest du dein Gemüse? Mit Pizza“ und die „Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln“ konnten sich die Kinder und Jugendlichen kreativ mit Produkten aus der Heimat zeigen.

Dass die Jugendlichen auch mit Farbe umgehen können, beweist auf Dauer nun ein Graffito mit Motiven der vier Jahreszeiten, das ein Trafohaus in Ackendorf schmückt und dieses zu einem besonderen Hingucker macht. Auch dahinter verbarg sich ein Sommerferienprojekt – unterstützt von den Jungs von „Strichcode“. Ebenso haben die Jugendlichen das Projekt „BeErEN-Mix“ unterstützt und ihre kreativen Spuren im Innern der innerörtlichen Bushaltestelle in Groß Santersleben hinterlassen.

Ausflüge in die Umgebung durften nicht fehlen

Ausflüge zu Attraktionen in der Umgebung durften ebenfalls nicht fehlen. Der Wobau-Ferienspaß lockte mit Hüpfburgen und vielem mehr in den Magdeburger Elbauenpark, das „Maya Mare“ in Halle bot Badefreuden und in Braunschweig ging es auf eine abenteuerliche Rätseljagd.

Im Herbst fand das vierteilige Kochprojekt seinen Abschluss - diesmal mit dicken Kürbissen als Grundlage.

Der Startschuss wurde im letzten Quartal des vergangenen Jahres unterdessen für ein Projekt gegeben, bei dem die Hohe Börde mit der Stadt Helmstedt gemeinsame Sache macht. In einem Filmprojekt sollen „Grenzgeschichten“ in den Fokus gerückt werden.

Neue „Schlüsselpaten“ für Jugendc

Um frischen Wind in die Jugendclubs zu bringen, öffneten die Einrichtungen in Nordgermersleben, Groß Santersleben und Bebertal die Türen. Ziel war es nicht nur, Kindern und Jugendlichen die Einrichtungen vorzustellen, sondern möglichst auch sogenannte ehrenamtliche „Schlüsselpaten“ zu finden, die ein Auge auf die Jugendlichen haben. In allen drei Einrichtungen waren die „Tage der offenen Tür“ ein Erfolg.

Während sich das Jugendmobil „Jule“ noch im Winterschlaf befindet, sind die Jugendclubs nach wie vor unter den geltenden Hygienerichtlinien geöffnet. Möglich ist das, da die derzeit geltende 9. Eindämmungsverordnung besagt, dass Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit weiterhin durchgeführt werden dürfen. Als Verantwortliche für die Jugendclubs sind Anja Höke und Mandy Elteste telefonisch unter 039204/781-638 oder - 639 beziehungsweise 0173/281 76 32 erreichbar.