Barleben l Die Mitglieder des Fördervereins Mehrgenerationenzentrum Barleben (MGZ) trafen sich kürzlich zur Jahresmitgliederversammlung in der Begegnungsstätte. In seinem Bericht für das Jahr 2018 erinnerte der Vorstand an die Palette von Veranstaltungen aus Kunst, Kultur und Wissenschaft, die von Bastelkursen, über Buchlesungen und Reisevorträgen bis zur Klappstuhlparty für Filmfreunde und Kabarettvorstellungen reicht.

Zu den Höhepunkten zählten unter anderem die Vorträge von Lothar Schirmer, Kriminalrat a.D., sowie Harald Jäger – der Mann, der die Mauer öffnete. Im Jahr 2018 zählte das MGZ insgesamt 8600 Besucher an 243 geöffneten Tagen. „Das ist schon eine ordentliche Hausnummer“, so Wolfgang Buschner, Vorsitzender des Vereins. Er ergänzte, dass zu den Veranstaltungen auch mehr und mehr Besucher aus anderen Kommunen und dem nördlichen Magdeburg nach Barleben kommen. „Unsere Aktivitäten werden also auch außerhalb Barlebens wahrgenommen“, so der Vorsitzende erfreut.

Zusammenarbeit mit Vereinen erwünscht

Auch die Zusammenarbeit mit anderen Barleber Vereinen wie der Ortsgruppe der Volkssolidarität hat sich positiv entwickelt. In Kooperation veranstalten das MGZ und die Ortsgruppe der Volkssolidarität die Frauentagsfeier und das Seniorenkegeln. Die Zusammenarbeit mit Vereinen aus der Niederen Börde laufe dagegen mehr schlecht als recht.

Im Finanzbericht von Schatzmeister Rüdiger Schneider wurde zwar deutlich, dass der Förderverein im Jahr 2018 mehr auf der Haben-Seite als auf der Soll-Seite zu verbuchen hat, mit einem Gewinn von 400 Euro aber noch Luft nach oben ist.

In diesem Zusammenhang merkte Wolfgang Buschner an, dass zum Beispiel die Eintrittspreise sowie die Preise für Speisen und Getränke bei den jeweiligen Veranstaltungen in der zurückliegenden Zeit bereits angehoben wurden. „Irgendwann ist da mal Schluss und mehr Möglichkeiten, um Einnahmen zu generieren, haben wir nicht“, so Buschner.

Dennoch wächst die „Großfamilie Mehrgenerationenzentrum“ weiter wie Wolfgang Buschner weiter sagte. Mit dem Quasselcafé, der Selbsthilfegruppe für Blinde und Sehschwache sowie den Kartenspielern sind im vergangenen Jahr gleich drei neue Gruppen hinzugekommen und bereichern mit ihren Veranstaltungen die Angebote des Mehrgenerationenzentrum.