Gutenswegen l In den vergangenen Jahren haben die Gutensweger viel in ihre „Katharina“ investiert: Zeit, Geld und handwerkliches Geschick. Das Kircheninnere wurde bereits neu verputzt, das Dach nach Sturmschäden geflickt, und zuletzt erhielt das Gotteshaus neue Sanitärräume und eine kleine Teeküche. Nun visiert der Kirchenförderverein in puncto Restaurierung die nächste Etappe an: Sankt Katharina soll eine neue Empore bekommen.

„Die Bretter waren durchgefault, weil das Dach undicht war“, erklärt Lothar Chelvier, Ortsbürgermeister und Mitglied im Kirchenförderverein. Die Bohlen mussten deshalb entfernt werden. Noch in diesem Jahr soll die Empore nun wieder hergestellt werden. Dafür, erläutert Lothar Chelvier, müsse auch ein Teil der Balken, die sie tragen sollen, ausgetauscht werden. Zudem solle ein neues Geländer zum Altarraum hin angebracht werden.

Förderverein sammelt Geld

Um sein Vorhaben zu realisieren, sammelt der Förderverein emsig Geld und schätzt die Materialkosten auf 10.000 bis 15.000 Euro. „Wir wollen uns noch einige Angebote einholen“, sagt Lothar Chelvier. Auf Fördermittel könne der Verein nicht hoffen, das Vorhaben müsse mit Hilfe von Spenden realisiert werden. Mit einem Kuchenbasar beim Frühlingskonzert am 5. Mai 2019 soll weiter Geld gesammelt werden. Der Kaffeenachmittag beginnt um 15 Uhr, ab 16 Uhr tritt die Gruppe „Rosenroth“ mit ihrem Programm „Wach auf, meins Herzens Schöne“ auf. Das Ensemble besteht aus zwei Stimmen und einer Gitarre, „die sich der alten Musik und dem kostbaren deutschen und internationalen Volksliedgut verschrieben haben“, sagen „Rosenroth“ über sich selbst.

Bilder

Nach der Empore möchte sich der Kirchenförderverein erneut dem Dach von „Katharina“ zuwenden. Bisher ist nur jeder sechste Ziegel festgeschraubt, künftig soll es jeder zweite sein. Das Dach soll zudem mit einer Folie abgedichtet und deshalb komplett umgedeckt werden. Die Kosten schätzt der Förderverein laut Lothar Chelvier auf rund 180.000 Euro und möchte dafür Leader-Mittel beantragen. Mit diesem EU-Programm werden seit 1991 Projekte im ländlichen Raum gefördert.