Angern l Schon am Morgen tummeln sich die ersten Wettkämpfer auf der Sportanlage des gastgebenden Vereins. Auf den Sportplatz, in der Halle und bei der Freien Umweltschule gibt es verschiedene Stationen, die zunächst einmal von den jüngeren Teilnehmern angesteuert werden.

„Wir würden uns natürlich freuen, wenn mehr Erwachsene den Weg zu uns finden würden“, sagt der Vereinsvorsitzende, Mario Otte, im Gespräch mit der Volksstimme. „Das eigentliche Anliegen der Wettkämpfe um das Sportabzeichen ist es nämlich, dass alle Bevölkerungsgruppen daran teilnehmen.“

Natürlich ist das auch in Angern so, die Jüngeren sind aber allgemein stärker vertreten als ihre Eltern und Großeltern. Zumindest nehmen diese aber auf den Rängen Platz und schauen zu, was ihre Zöglinge so leisten. Betreut werden sie dabei von über 25 Kampfrichtern und freiwilligen Helfern. Mitglieder der Abteilung Badminton kümmern sich zudem um die Versorgung der sportlichen Gäste.

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Organisert vom Reservisten

Die Organisation des Events hat mit Dieter Kroll ein Reservist der Bundeswehr übernommen, der auch über die Berechtigung verfügt, die Prüfungen abzunehmen und zu bewerten. Das endgültige Ergebnis ist aber erst in ein paar Wochen zu erwarten, den die Prüfungszettel müssen erst eingereicht und noch einmal werden. Dann steht fest, wer das Sportabzeichen in Bronze, Silber oder gar Gold erhält. „Bei den Wettkämpfen an sich haben etwa hundert Teilnehmer mitgemacht“, erzählt Otte. „Das wissen wir gut, denn die benötigten Schwimmprüfungen sind bereits im Vorfeld gelaufen. So haben wir einen guten Überblick.“

Die Verbandsgemeinde Elbe-Heide hat den dafür notwendigen Besuch des Zielitzer Schwimmbades für die Sportler möglich gemacht und auch für die Abnahme des Sportabzeichens sind von den Bürgern keine Gebühren zu entrichten. Das übernimmt der SV Angern, der auf diesem Gebiet von Sponsoren unterstützt wird.

„Unter den großen Bereichen Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer bieten wir viele Stationen an, die unterschiedliche aber auch vorgeschriebene Betätigungen beinhalten. Hier werden dann die besten Leistungen ausgewählt“, sagt der Vorsitzende. „Am Ende haben wir dann das Gesamtergebnis für die endgültige Bewertung.“

Die teilnehmenden Sportler, darunter auch die Schüler der Freien Umweltschule in Angern, haben die sportlichen Betätigungen gut überstanden, denn es wurden keine Verletzungen gemeldet. „Es sind also alle gesund und munter, vielleicht aber etwas geschafft, wieder nach Hause zurückgekehrt“, schließt Mario Otte seine Ausführungen. „Die erzielten Einnahmen dienen einem guten Zweck, sie kommen der Schule zugute.“