Hohenwarsleben l Bereits am frühen Sonnabendnachmittag trudelten die ersten Gäste auf der Stoppelwiese neben dem Feuerwehrhaus in Hohenwarsleben ein. Ein großer Teil der Besucher war mit weißen T-Shirts gekleidet. Auch Steffi Trittel, Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde und Schirmherrin der Veranstaltung, und Hilke Neuschrank, Hohenwarslebens Ortsbürgermeisterin, hatten sich für weiße Kleidung entschieden.

Aus gutem Grund, wie sich später herausstellte. „Holi-Party“ hieß das Zauberwort, auf das sich die jungen Festbesucher ganz besonders freuten. Schlag 16.45 Uhr ertönte der Countdown und dann wurde es ganz bunt auf der Stoppelwiese. Farbpulver wurde in die Höhe geworfen. Kurzzeitig verschmolzen die Menschenmassen in knallbuntem Nebel, der sich dann auf Kleidung, Gesicht, Haut und Haar abgesetzr „Damit haben wir symbolträchtig auf die Vielfalt der Demokratie hingewiesen, denn sie ist bunt und offen“, beschrieb Mandy Elteste vom Kinder- und Jugendbüro des Rathauses den Hintergrund dieser Aktion.

Ein Ziel des Stoppelfestes war auch, der jungen Generation mehr Gehör zu schenken und positive Veränderungen in Bezug auf ihre Gemeinden hervorzurufen und diese dementsprechend vielfältiger zu gestalten. Zu diesem Zweck fanden an mehreren Stationen Workshops zu Demokratie und Wahl, ländliche Region oder Freizeit statt. Diese Aktionen wurden am Abend dann ausgewertet. Um 20 Uhr endete das Stoppelfest, das die Stiftung Leben in der Hohen Börde veranstaltet hat. Das Jugendbüro der Gemeinde Hohe Börde hat bei der Organisation tatkräftig mitgewirkt.

Beginn des Open-Air

Um 20 Uhr startete das von der Gemeinde organisierte Musik-Open-Air, gegen Mitternacht verklang der letzte Ton.

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Die jungen Leute haben ihre Meinungen ausgetauscht, sind miteinander ins Gespräch gekommen oder haben Mitwirkungsangebote genutzt. „Demokratie braucht Alle – besonders den Willen zur Verständigung. Wir brauchen Menschen, die anpacken“, spornte Steffi Trittel an.

„Der Altersdurchschnitt unserer Gäste, die aus der Hohen Börde, aber auch aus Nachbarregionen angereist sind, lag zwischen sechs und 60 Jahren. Die Premiere der Veranstaltung ist gut gelaufen. Auch die Besucherzahl war in Ordnung“, zeigte sich Mandy Elteste mit der Resonanz zufrieden. Sie dankte Familie Neuschrank, der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwarsleben und allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.