Ebendorf l Als hätten sie das Wetter so bestellt: Bei schönstem Sonnenschein haben zahlreiche Ebendorfer am Wochenende das dritte Steinbruchfest gefeiert. Auf einer Wiese am Ufer des Gewässers hatten die Organisatoren von verschiedenen Vereinen Tische und Bänke, einen Pavillon, eine Bühne und Versorgungsstände aufgebaut. Involviert waren neben dem Kultur- und Geschichtsverein auch der Kinderförderverein mit einer Tombola am Sonntag und die SG Eintracht mit einem Fußballspiel, sowie die Feuerwehr und der Barleber Schützenverein.

Zur offiziellen Eröffnung des Steinbruchfestes schauten am Sonnabend auch Börde-Landrat Martin Stichnoth, Gemeindechef Frank Nase und Ortsbürgermeister Manfred Behrens vorbei. Zusammen mit Wido Wischeropp und Heinz Reckler vom Kultur- und Geschichtsverein enthüllten sie eine neue Tafel mit Informationen zum Namensgeber des Georg-Schulze-Steinbruchs.

Namensgeber war Lehrer

Schulze sei in Ebendorf mit Leib und Seele Lehrer gewesen. Er habe die Natur geliebt und mit den Schülern unzählige Wanderungen sowie Radtouren in die Umgebung unternommen. Was ihn besonders mit dem Steinbruch verbindet: Dem Schwimmunterricht seiner Schüler habe er seine ganze Freizeit gewidmet. Geübt wurde erst in der „Lehmkuhle“ und später im Steinbruch.

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Heute ist das Baden im Steinbruch offiziell verboten. Jedoch nutzt der Tauchsportclub „Delphin“ das Gewässer für seine Zwecke – auch am Wochenende erkundeten einige Taucher die Unterwasserwelt. Währenddessen genossen die Besucher das gemütliche Fest – bei Live-Musik von „Wohlget(h)an“, kühlen Getränken und einem Fußballspiel am Sonntag.