Irxleben l In der Wildparkhalle in Irxleben soll 2020 eine energetische Sanierung erfolgen. Mit der Zusicherung von Fördermitteln aus dem Programm Stark III und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist auch die Finanzierung der insgesamt 349.000 Euro teuren Maßnahme gesichert. „Gefördert wird zu 90 Prozent“, erklärt Rüdiger Schmidt als Bauamtsleiter der Gemeinde Hohe Börde und verweist auf eine Fördersumme von etwa 314.000 Euro.

Investiert wird das Geld dann in die Sanierung der Heizungsanlage und der Lüftung sowie in eine Modernisierung der Beleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten.

Einer, den die angedachten Sanierungsmaßnahmen in der 1997 eröffneten Wildparkhalle besonders freuen, ist Jürgen Heitmüller, Ortsbürgermeister in Irxleben. Als jahrelanges Mitglied des Sportvereins und Mitbegründer der Handballabteilung weiß er, dass der Sportverein schon lange auf eine Verbesserung der Bedingungen wartet. Die derzeitige Heizung falle öfter aus, was dann auch Konsequenzen für die Hygiene der Sportler hat. Viele wollen nicht kalt duschen. Andererseits sieht er die neue Beleuchtung als Bereicherung für den Hallensport an. Handballer, Volleyballer, Badmintonspieler und Tischtennisspieler haben heute Schwierigkeiten, bei dem Licht die Bälle im Spiel zu erkennen. Der Handballsport ist im Irxleber Sportverein eine wichtige Größe und nach Aussage von Heitmüller hat kein anderer Ort in der Umgebung im Vergleich zur Größe des Ortes eine so große Handballabteilung.

Gebaut werden soll Rüdiger Schmidt zufolge in den Sommerferien des nächsten Jahres, wenn in der Halle kein Schulsport und kein Spielbetrieb erfolgt. Die Planung für die Baumaßnahme soll bereits bis zum Jahresende umgesetzt werden.

Durch das Förderprogramm können Investitionen in öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen gefördert werden, die auf besonders hohe Effekte bei der Verringerung der Kohlendioxid-Emmission abzielen, einen hohen Sanierungsbedarf beseitigen sowie Energieeinsparungen erreichen und den Klimaschutz erhöhen. Darüber hinaus unterstützt die Förderung die Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der genehmigten Lokalen Entwicklumgsstrategie (CLLD) der einzelnen „Lokalen Aktionsgruppen“ (LAG) im Land Sachsen-Anhalt.