Reuden l Am Mittwochnachtmittag ist in einem Wald am Zipsdorfer Weg in Reuden eine Holzrückemaschine (LKT) in Brand geraten. Der Alarm – Traktor in Brand – ging bei der Ortsfeuerwehr Reuden um 16.19 Uhr ein, die auch als erste an der Brandstelle eintraf. „Als wir am Einsatzort ankamen, brannte das Fahrzeug bereits wie eine Fackel“, schildert Ortswehrleiter Carsten Stephan der den Einsatz auch leitete.

20 Kameraden

Ein Forstarbeiter sei gerade dabei gewesen Buchenstammholz zu rücken, als die Maschine plötzlich in Brand geriet. „Der Besitzer hat noch versucht die Flammen mit einem Feuerlöscher aus dem Auto zu löschen, das ist ihm allerdings nicht gelungen“, sagt der Einsatzleiter.

Mit der Schnellangriffseinrichtung haben die Einsatzkräfte die Flammen schließlich unter Kontrolle und löschen können. „Nachgerückt sind die Wehren aus Dobritz, Nedlitz und Deetz-Badewitz. Insgesamt waren etwas mehr als 20 Kameraden im Einsatz“, so Stephan. Die Maschine sei noch eine Zeit lang gekühlt und anschließend mit Schaum eingedeckt worden.

Brandursache unklar

Warum die Maschine in Brand geraten ist, sei noch völlig unklar. „Das müssen nun die Experten und die Polizei, die ebenfalls am Einsatzort war, klären“, erklärt der Ortswehrleiter. Die Kameraden aus Reuden und Dobritz seien noch eine Zeit lang in Bereitschaft geblieben. Der eigentliche Einsatz war gegen 18 Uhr beendet.

Bestand Gefahr für den Wald? „Durchaus“, sagt Stephan. Das frische Grün sei noch nicht draußen und so sind Gräser, Geäst und Waldboden noch ziemlich trocken. „Dazu kommen die Sonne und die Wärme der letzten Tage. Zum Glück hat das Fahrzeug beim Ausbrechen des Brandes auf einem geschotterten Waldweg gestanden“, erklärt Einsatzleiter Carsten Stephan und will noch eines loswerden: „Ich möchte mich bei allen Kameraden für die Einsatzbreitschaft und die gute Zusammenarbeit bedanken.“