Gödnitz l Am frühen Sonntagabend wurde der Polizei ein Granatenfund in einem kleinen Waldstück nahe Gödnitz gemeldet. Nach Volksstimme Informationen haben Sondengänger, die mit einem Metalldetektor als Hobby in den Wäldern unterwegs sind und gezielt nach Gegenständen im Boden suchen, die verrostete Granate gefunden, ausgegraben und der Polizei gemeldet.

Entwickelt wurden Metalldetektoren zum Auffinden von Landminen und Munition. Sie wurden von den Armeen in und nach dem Zweiten Weltkrieg im Kampfmittelräumdienst eingesetzt.

Ordnungsamt übernimmt Sicherung

Die Beamten sperrten die Fundstelle ab und informierten einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes, der den Fundort bis zum Eintreffen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sicherte. „Das ist durchaus üblich, dass beim Fund kleinerer Sprengmittel die Polizei die Sicherung an das städtische Ordnungsamt übergibt“, sagt Ordnungsmitarbeiter Jan Hädrich, der vor Ort den Fundort sicherte.

„Die Granate hat ein 35-jähriger Mann gegen 16.50 Uhr im Waldgebiet in Gödnitz beim Sondeln gefunden“, schreibt Michael Däumich, Sprecher des zuständigen Polizeireviers in Köthen auf Nachfrage. Der Mann habe sofort die Polizei informiert, die sich umgehend zum Fundort begab und das Waldstück absperrte.

Granate wird abtransportiert

„Gegen 19 Uhr übernahm das Ordnungsamt die Absperrung“, so der Polizeisprecher. Däumich: „Laut Information des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) handelte es sich um eine 76 Millimeter Sprenggranate russischer Bauart.“

Die Granate sei durch den KBD geborgen und abtransportiert worden.