Güterglück l Unter dem Motto „Große für Kleine“ war in der Mehrzweckhalle ein tolles Programm zu erleben. Orden gab es für die Unterstützer der Schule.

Mit Trommelwirbel ging es los. Hinter großen Gymnastikbällen waren die Kleinsten zu erleben. Zweitklässler der Güterglücker Förderschule und ein paar Igelkinder der benachbarten Kita „Glückskinder“ trommelten und bewegten sich gemeinsam nach einer Choreografie. Die Trommelshow hatte Premiere und wurde vom zahlreich erschienen Publikum in der Güterglücker Mehrzweckhalle gefeiert. Zu der Veranstaltung waren Eltern und Großeltern der Kinder und Jugendlichen eingeladen, aber vor allem diejenigen, die die Schule unterstützen, ob finanziell oder materiell.

Die Idee zu der Veranstaltung sei aus einer Bierlaune heraus entstanden, erinnerte sich Schulleiter Sven Lewy. Die Schulsozialarbeiterin Kathleen Braune sei da federführend gewesen. Mit den Kolleginnen Andrea Herrmann und Annette Rommel wurde das diesjährige Programm mit den Schülern einstudiert. Da gab es kurzweilige Unterhaltung. Nachdem auch die Fünftklässler getrommelt hatten, gehörte die Aufmerksamkeit den Can Can-Girls. In den Rüschenkleidern steckten allerdings keine Mädchen sondern die Jungs der 8. und 9. Klasse, die bei der Oberweite ein wenig nachgeholfen hatten. Mit reichlich Po-Wackeln klang der Tanz aus und eine Zugabe war fällig.

Einen Rollentausch gab es auch bei der nächsten Nummer. Als Backstreetboys battelten die Mädchen der 8. und 9. Klassen mit den Jungs ihrer Klassen als Spice Girls. Als Große präsentierten dann die Lehrer den Kindern ein Märchen. Sie erzählten die einzig wahre Geschichte vom Rotkäppchen mit Andrea Herrmann in der Titelrolle, Annette Rommel als Wolf und Schulleiter Lewy als Großmutter. Alle hatten einen Heidenspaß bei der Parodie, eine Zugabe blieben die Lehrer allerdings schuldig.

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Applaus gab es jedoch nicht nur für die Mitwirkenden im Programm. Bedacht wurden auch die Unterstützer und Sponsoren, die namentlich nach vorne gerufen wurden, um sich einen Orden abzuholen. Da wurden Vertreter der Firmen und Institutionen aufgerufen, die sich bei der Schulhofgestaltung eingebracht haben, die für Schulfahrten oder Computertechnik gespendet hatten, die den Schülern Mobilität gewährleisten oder Fitnesstraining ermöglichen. Von der Leseoma über den Ortsbürgermeister, die Kita-Leiterin, die Regionalbeamten der Polizei bis hin zu Busfahrer und Hallenwart wurden einige für ihr Engagement gewürdigt. „Ohne die Unterstützung wäre vieles nicht machbar“, so Schulleiter Lewy.