Nutha l Es hat sich herumgesprochen, wie lehrreich es in Nutha ist, wenn es um das Thema Getreide geht. Sogar bis nach Loburg ist es vorgedrungen, dass Schulklassen hier einen interessanten Vormittag verbringen können. „Außerdem wissen wir aus der Zeitung, dass hier tolle Erntekronen gebunden werden“, sagte Susann Geletzke, die am Mittwoch mit ihrer Klasse in Nutha war. Genau waren es beide dritte Klassen der Loburger Grundschule, die mit dem Bus kamen.

In vier Gruppen wurden die 32 Kinder aufgeteilt. Während zwei Gruppen einen Abstecher zur Nuthaschen Mühle der Familie Markmann machten, waren die anderen beiden im Kornmuseum. Birgit Herrmann schaute sich mit den Schülern die unterschiedlichen Getreidearten an und fragte die Kenntnisse der Kinder ab. Die Sorten waren in der Aktivwerkstatt ausgebreitet, denn schließlich sollten die Mädchen und Jungen auch noch kreativ tätig werden. Unter Anleitung entstanden hübsche Getreidetöpfe für zu Hause.

Natürlich schauten sich die Schüler das Kornmuseum an, wo an der Decke die Getreidebündel zum Trocknen hängen, aber auch die alte Küche und Stube, die vom Leben zu früheren Zeiten zeugen. Die Loburger waren das erste Mal in Nutha, „aber bestimmt nicht das letzte Mal“, so Susann Geletzke.

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