Im Mai könnte Gruppe drei geimpft werden

Bürgermeister informiert über Stand der Corona-Immunisierung in der Einheitsgemeinde Zerbst

Von Thomas Kirchner

Zerbst. Viel werde momentan über Impfstoffe diskutiert, noch mehr wohl über geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. „Zum Thema AstraZeneca teilte der Landkreis mit, dass vereinbarte Impftermine mit diesem Impfstoff in Impftermine mit dem Impfstoff von Biontech Pfizer umgewandelt werden, soweit die anspruchsberechtigten und impfwilligen Personen das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben“, sagte Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) während der jüngsten Stadtratssitzung.

Der Zweittermin verkürze sich in diesen Fällen von zwölf auf sechs Wochen. „Vereinbarte Impftermine mit dem Impfstoff von AstraZencea bleiben bestehen, soweit die entsprechenden Personen das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben“, so Dittmann. Seit dem 19. März wird auch in der Stadthalle geimpft. Bei ausreichender Impfstoffversorgung erfolgt das jeweils montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr als Aufgabe des Impfzentrums Wolfen mit einem oder zwei Impfteams“, erläuterte Dittmann. Jeweils am Freitag sei ein sogenanntes mobiles Impfteam unterwegs.

„Hierfür haben wir inzwischen die Impfberechtigten der Gruppe eins und zwei, also der Ü80 und Ü70, schriftlich über das Impfangebot informiert und laden zu konkreten Impfterminen ein. Das bedeutet, dass derzeit etwa 4000 Erstbriefe und dann die Impfterminschreiben verschickt werden“, so der Rathauschef. Wenn nach Ostern dann auch die Hausärzte die Möglichkeit zur Impfung bekommen, könne man deutliche Fortschritte bei den Impfzahlen erreichen.

„Wir haben gute Chancen, spätestens im Mai die Gruppen eins und zwei mit den Impfungen abzuschließen und zur Gruppe drei übergehen zu können. Dazu gehört dann auch, dass wir die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und auch der Polizei zur Impfung einladen können“, betonte Dittmann. Dies könne voraussichtlich schon im Mai oder Juni der Fall sein.

„Parallel werden wir auch weiterhin hier in der Stadthalle Testangebote unterbreiten, alles jeweils in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Ich danke an dieser Stelle all denen, die uns bei den Tests und Impfungen unterstützen“, betonte der Rathauschef.

Dittmann: „Da das organisatorische Impfregime durch mein Büro einschließlich des Sitzungsdienstes sowie die Mitarbeiterinnen der Touristinformation abgesichert wird, bitte ich zugleich um Verständnis, wenn die Telefone besetzt sind oder eine E-Mail beziehungsweise ein Brief mal nicht gleich beantwortet werden. Ich habe der zügigen Impforganisation aber den Vorrang eingeräumt.“