Zerbst l Als sehr verwittert und verdreckt – so beschreibt Rosemarie Klitsch den Zustand der Bänke, die sich auf dem Innenhof des Karrees zwischen Brüderstraße und Rennstraße befinden. Diese hätten sicher einmal zum Verweilen eingeladen, wendet sich die Zerbsterin in einem Leserbrief an die Volksstimme. „Alle Anwohner dieses Blockes sind meist älter, haben keinen Balkon. Darum freuen sie sich, bei gutem Wetter dort auf die Bänke zu sitzen. Zwei habe ich angetroffen, sie waren sehr verärgert und sogar traurig, dass dies nun nicht mehr geht“, schildert Rosemarie Klitsch. „Sie sagten, wie schön es dort war, als alles noch gepflegt wurde. Vor den Bänken, jetzt noch mit Steinen umlegt im Kreis, war ein schöner Rosenstrauch, eine Freude für alle Vorbeigehenden.“ Ihrer Ansicht nach wäre es doch kein großer Aufwand, die Bänke mit einem neuen Anstrich zu versehen.

„Das Thema ist uns bekannt“, erklärt Daniela Kock auf Volksstimme-Nachfrage. Sie ist Geschäftsführerin der kommunalen Bau- und Wohnungsgesellschaft Zerbst (BWZ), der einige Wohnungen in dem Karree gehören, bei dem es sich um eine Eigentumsanlage handelt. Bei einer der Versammlungen mit allen Wohnungsbesitzern sei der Zustand der Bänke bereits angesprochen worden, sagt Daniela Kock. Sobald es die Witterung zulasse, sollen notwendige Instandsetzungsmaßnahmen und Reparaturen durchgeführt werden. „Momentan schauen wir, was erforderlich ist.“ Zugleich bemerkt sie, dass sich Bürger gern jederzeit persönlich mit Anfragen, Hinweisen und Problemen an die BWZ wenden können.