Lindau/Deetz l In Lindau hat die Kirchengemeinde die Mitglieder zum gemeinsamen Frühjahrsputz aufgerufen. Ziele sind die Kirche sowie der angrenzende Friedhof. Regelmäßig halten die Mitglieder der Kirchengemeinde das Gelände sauber, mähen das Gras und stutzen die Bäume. Gleich neben Schule und Burg gelegen, soll das Kirchengelände einen sauberen und gepflegten Eindruck hinterlassen. Nur gemeinsam, wissen die Kirchenmitglieder, können die das riesige Gelände pflegen. Trotz der eisigen Temperaturen geht die Arbeit am Sonnabend schnell von der Hand. Nach gut zwei Stunden sind die Freiwilligen durch.

Etwas länger dauerte es dagegen im Nachbarort Deetz. Hier hat Vize-Ortsbürgermeisterin Annemarie Truntschel die Bürger zum Arbeitseinsatz an den Teich gebeten. Gut 30 Frauen und Männer sind dem Aufruf gefolgt. „Das ist eine sehr schöne Resonanz“, sagt sie. Der Weg am Teich ist das Ziel des Einsatzes. Die letzten Stürme haben hier leichtes Spiel mit den Bäumen gehabt. Deetz ist in den vergangenen Jahren mehrfach durch Stürme verwüstet worden. Teilweise mussten sich die Mitarbeiter des Bauhofes tagelang mit der Kettensäge durch die blockierten Straßen arbeiten. Auch in dem kleinen Wald am Teich ließ der Sturm Äste brechen und das Holz knacken. Wegen der vielen Einsätze mit umgestürzten Bäumen habe der Bauhof der Stadt keine Zeit gehabt, sich in dem kommunalen Waldstück zu betätigen. „Das müssen wir schon selbst machen“, sagt die Vize-Ortschefin.

Äste aufgesammelt

Gemeinsam sammelten die Bürger die heruntergefallenen Äste ein und stapelten sie auf große Haufen. Ein Landwirt im Ort beteiligte sich an der Aktion und stellte Technik zur Verfügung, um das Holz aufzunehmen und abzutransportieren.

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„Das hilft uns wirklich sehr bei der Arbeit“, freute sie sich über die technische Unterstützung. Bis in den frühen Nachmittag hinein gab es in dem Waldstück viel zu tun. Anschließend lud sie die Helfer noch zu einem Imbiss ein. Der Weg am Teich kann nun wieder von den Bürgern gefahrlos benutzt werden. Außerdem können die Deetzer die Landschaft nun besser genießen. Wenn sich die kahlen Stellen auf dem Waldboden in den kommenden Wochen geschlossen haben, sieht es bald wieder aus, wie vor den großen Stürmen, meint Annemarie Truntschel.