Aus welchen Gründen fühlen Sie sich an Ihrem Wohnort wohl?

In meiner Kindheit und Jugend bin ich in Wolfsburg jeden Tag über einen Altmarkring zur Schule gefahren, zur Kirche ging es die Salzwedeler Straße entlang. Wenn ich auf dem Rückweg an der Kreuzung Klötzer Straße/Gardelegener Straße ankam, war ich quasi zuhause. Im Grunde ist es heute wieder so. In Oebisfelde wohne ich jetzt quasi zwischen Klötze und Gardelegen. Die Straßennamen, die mir als Kind täglich vor Augen standen, füllen sich nun mit Leben. Das finde ich sehr spannend.

Welche Menschen in Ihrem Umfeld schätzen Sie am meisten?

Eine ganze Anzahl von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus der Kirchengemeinde Hannover-Vahrenwald, der Gemeinde, in der ich 18 Jahre lang gelebt und gearbeitet habe, bevor ich nach Oebisfelde kam. In der hinter mir liegenden Umbruchsphase habe ich ihre treue Verbundenheit, ihre Gebete und ihr praktisches Anpacken sehr schätzen gelernt. Diese Verbundenheit ist prägend und ich bin dankbar für diese sicherlich nicht alltägliche Wertschätzungen durch andere Menschen.

Gab es in Ihrem Leben eine beste Freundin und woran machen Sie das fest?

Ja. Sicherlich ist das auch bei mir so. Die Wertschätzung einer besten Freundin mache ich an dem Tiefgang der Gespräche im gegenseitigen vertrauenvollen Miteinander fest.

Welches ist Ihre Lieblingsfarbe und warum?

Ach, direkt gibt es da keinen Farbton. Eigentlich bunte und fröhliche Farben.

Welches ist Ihr Lieblingstier?

Schafe, mit denen kann ich mich gut identifizieren. Übrigens: Ich bin auch gerne ein Schaf von Jesus Christus, dem guten Hirten.

Wenn Sie wählen könnten, welche Speise würden Sie bevorzugen: Italienisch, griechisch, deutsch oder?

Die Wahl fällt mir leicht. Die chinesische Küche gebe ich gern den Vorzug, wenn ausgewählt werden kann.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Mit meiner Mutter lese ich gerade eine Biographie von Eric Metaxas über Dietrich Bonheffer. Da sind wir aber noch nicht fertig.

Welcher Kinofilm ist bei Ihnen noch in Erinnerung?

Ich erlebe live schon so viel Action pur, manchmal leider auch Krimis oder Psychothriller, dass ich statt Kino lieber Spaziergänge mache, um das real Erlebte zu verarbeiten. Im Kino war ich deshalb schon seit Jahren nicht mehr.

Wenn Sie einen Tag lang auf einer einsamen Insel mit einem prominenten Menschen verbringen würden, wer sollte das sein?

Bill Hybels. Dieser Gründer und Pastor der Willow Creek-Gemeinde in Chicago prägte den Satz „Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt". Ich habe schon einige Kongresse für Gemeindeleitung besucht, auf denen er gesprochen hat und habe viele Impulse bekommen, die mir für mein persönliches Leben und für die Gemeindearbeit sehr weitergeholfen haben.

Welches Land oder welche Region möchten Sie für wie lange besuchen?

Als Jugendliche bin ich während einer Jugendfreizeit das erste Mal in Norwegen gewesen. Schon damals habe ich empfunden, dass dieses Land aufgrund der Ruhe und der wunderschönen Natur sich besonders gut dafür eignet, über das eigene Leben und auch über Gott nachzudenken. Heute versuche ich jedes Jahr in meinem Urlaub für mindestens eine Woche dort zu sein. Das bietet sich zum einen an, weil meine Schwester dort wohnt, zum anderen hilft mir die Stille dort, danach zu fragen, was Gott mit mir vor hat.

Was mögen Sie an anderen Menschen nicht leiden?

Lästern. Und damit meine ich die gesamte Bandbreite, die dieses Wort ausdrückt.

Wenn Sie eine unsagbar große Summe Geld gewinnen würden, welchen Wunsch würden Sie sich als ersten erfüllen?

Ich würde eine Organisation wie beispielsweise „Perlenschatz“ unterstützen. Diese Organisation hilft bedrohten und misshandelten Frauen und Kindern aus ihrem von Gewalt geprägten Umfeld herauszukommen und ein neues Leben anzufangen. Dass viele Menschen solche Neuanfänge erfahren, wünsche ich mir von Herzen.

Ist die Zahl 13 für Sie eine Unglückszahl?

Nein, über Glück und Unglück entscheidet Gott allein. Keine Zahlen und keine anderen Umstände kommen da in Betracht. Und das ist gut so !

Was unternehmen Sie am Wochenende?

Das ist sehr unterschiedlich. Oft genieße ich es, ohne Unterbrechungen am Stück anstehende Projekte gründlich vorbereiten zu können. Aber auch um Kontakt zu den Menschen zu halten, die nicht vor Ort wohnen.

Wem würden Sie diese 15 Fragen auch gerne stellen wollen?

Der Person, die ich am Sonntag nachmittags auf einem Spaziergang durch Oebisfelde treffe. Die Begegnung mit Menschen ist immer wieder interessant. Jeder ist anders. Und jedem, den diese Fragen gestellt würden, hätte 15 andere Antworten parat, eben eine bunte Meinungsvielfalt.

Wenn auch Sie gerne auf diese 15 Fragen antworten möchten oder lieber die Antworten eines von Ihnen geschätzten Menschen in Ihrer Volksstimme lesen möchten, dann teilen Sie uns das bitte mit. Sie erreichen die Redaktion schriftlich unter Volksstimme-Redaktion in 39646 Oebisfelde, Lange Straße 57, oder per E-Mail unter der Adresse: info.volksstimme@vsoebisfelde.com, oder auch gerne telefonisch unter dem Anschluss 039002/98 48 98, oder kommen persönlich in die Redaktion.