Beachvolleyball

LM U16: SV Pädagogik Schönebeck-Duo verpasst Treppchen knapp

Am vergangenen Wochenende wurden in Barby die Beachvolleyball-Landesmeisterschaften der Jugend U16 ausgespielt.

Von Kevin Sager
Enna Lohmann (l.) und Johanna Mädler vom SV Pädagogik Schönebeck scheiterten nur ganz knapp an dem Sprung auf einen Podestplatz. Am mangelnden Einsatz lag es auf jeden Fall nicht.
Enna Lohmann (l.) und Johanna Mädler vom SV Pädagogik Schönebeck scheiterten nur ganz knapp an dem Sprung auf einen Podestplatz. Am mangelnden Einsatz lag es auf jeden Fall nicht. Foto: Kevin Sager

Schönebeck - Die besten Plätze am vergangenen Wochenende hatten auf jeden Fall die Zuschauer. Die Sonne meinte es gut und die Temperaturen stiegen auf über 30 Grad. Jene, die ein Zelt oder gar eine Strandmuschel aufgebaut hatten, zählten zumindest abseits der sechs Spielfelder zu den großen Gewinnern. Doch auch am Getränkestand ließ es sich aushalten. Das alkoholfreie Kaltgetränk löschte zumindest kurzzeitig den Durst. Noch heißer, vor allem aber deutlich umkämpfter, wurde es derweil nur wenige Meter entfernt. 15 Teams bei den Mädchen und neuen Teams bei den Jungen – ein Duo musste kurzfristig absagen – hatten für die Landesmeisterschaften in der Altersklasse U16 gemeldet.

Sieger kommen von der SG Chemie Zeitz

Bei der weiblichen U16 gewann das Duo Klara Lüttich/Lisa Brandt vom VC Bitterfeld-Wolfen vor Lina Schneider und Maxi Trummer (SG Chemie Zeitz). Auf Platz drei landeten die Ex-SVP-Spielerinnen Elisabeth Schallehn und Nele Gerstner, die für den USC Magdeburg aktiv sind.

Knapp an einer faustdicken Überraschung schrammten Johanna Mädler und Enna Lohmann vorbei. Das Duo vom Ausrichter SV Pädagogik erwischte einen starken Tag und räumte einen Sieg nach dem anderen ab. Im Endspurt flatterten den beiden die Nerven aber einen Tick zu doll, sodass sich das Duo mit dem vierten Platz begnügen musste. Die Trauer darüber legte sich jedoch schnell wieder. Denn die Freude über die Erkenntnis, bei den Landesmeisterschaften auf dem vierten Platz gelandet zu sein, überwog dann doch.

Ebenfalls mit viel Spaß bei der Sache waren auch Pia Wiese und Fabienne Sämisch von der WSG Reform Magdeburg – Kooperationspartner des SVP. Nach gelungenen Ballwechseln klatschten sich die beiden immer wieder ab und motivierten sich gegenseitig. Das Resultat: Ein guter achter Platz. Unterstützung erhielt das Duo von Andreas Wiese, Handball-Trainer der TSG Calbe, der seine Tochter über den Tag hinweg moralisch unterstützte.

Auch Patrick Schliwa, Präsident des HV Rot-Weiss Staßfurt, ließ es sich nicht nehmen, seine Tochter Maxi und deren Mitspielerin Emilia Lingott anzufeuern. Das Überkreuzspiel verlor das Duo des VC 97 Staßfurt knapp. Das gleiche Schicksal ereilte die Vereinskameradinnen Anna Wietzki und Valeria Keller. Die Plätze neun bis 15 wurden dann nicht mehr ausgespielt. Dort fanden sich auch Lea Reichmann und Mareile Heise (SV Pädagogik Schönebeck) wieder.

Auf den anderen Plätzen spielte die männliche U16 ihren Sieger aus. Dort konnten sich die Zeitzer Jakob Eifler und Lenny Hünniger den Titel erkämpfen. Platz zwei ging an Leopold Kunert und Matthias Lindquist vor Tim und Leon Mechler (alle vier vom USC Magdeburg).

Die Landesmeister und Landesmeisterinnen treten somit bei den Deutschen Meisterschaften der U16 an. An eine neue Umgebung müssen sich die Gewinnerteams allerdings nicht gewöhnen, denn vom 9. bis 11. Juli wird der Deutsche Meister nämlich auch im Beachcenter Barby ermittelt.

Pia Wiese (l.) und Fabienne Sämisch vom kooperierenden Verein WSG Reform Magdeburg bejubelten den Einzug in die K.o.-Phase.
Pia Wiese (l.) und Fabienne Sämisch vom kooperierenden Verein WSG Reform Magdeburg bejubelten den Einzug in die K.o.-Phase.
Foto: Kevin Sager