Laufsport

Bode-Runners räumen bei Bernburger Halbmarathon ab

Die Läufer der Gaensefurther Sportbewegung präsentierten sich beim ersten Laufevent des Salzlandkreises in guter Frühform.

Die Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung waren vor dem Start des diesjährigen Bernburger Halbmarathons bestens gelaunt und guter Dinge.
Die Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung waren vor dem Start des diesjährigen Bernburger Halbmarathons bestens gelaunt und guter Dinge. Foto: Harald Fümel

Bernburg/Staßfurt - esc/tzs

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Das Zitat vom berühmten deutschen Schriftsteller Erich Kästner animierte die Bode-Runners der Gaensefurther Sportbewegung am vergangen Wochenende. Sie starteten bei der ersten sportlichen Laufveranstaltung im Salzlandkreis in diesem Jahr, dem Bernburger Halbmarathon des PSV Bernburg.

Ob 21,1 Kilometer beim Halbmarathon oder die zwölf Kilometer-Brückenrunde – die schwüle Witterung war eine echte Herausforderung. Eine weitere war die Einhaltung der Corona-Bestimmungen bei den Anmeldungen und vor allem beim Start. Es war vorbildlich, wie sich die 200 Teilnehmer und der Polizeisportverein vorbereitet hatten, denn es lief alles „wie geschmiert“. In Gruppen von 25 Sportlern starteten ab 9 Uhr die Läuferinnen und Läufer auf die Strecken. Martin Rottstege, einer der Organisatoren der Veranstaltung, meinte anschließend erleichtert: „Prima, wie alle Angemeldeten ihre erforderlichen Unterlagen dabei hatten, so dass alles wie geplant vonstatten gehen konnte.“

Mit großem Aufgebot angereist

Zehn Starter der Bode-Runners liefen die Zwölf-Kilometer-Strecke, die entlang der Saale bis nach Gröna und wieder zurück führte. Die wald- und wasserreiche Laufstrecke forderte auch auf der „kurzen“ Strecke ihren Tribut. Umso schöner, dass die Organisatoren vorgesorgt hatten und die Verpflegungspunkte immer zur rechten Zeit kamen. „Durch die vielen schattigen Abschnitte war es dennoch gut auszuhalten und noch recht angenehm zum Laufen“, hielt GSB-Läuferin Janine Wuwer fest. Auch bei den Halbmarathonis, die noch ein wenig weiter die Saale entlang liefen, bevor sie ebendiese überquerten, waren die Verpflegungspunkte begehrte Flüssigkeitsspender. Auf diese 21,1 Kilometer wagten sich vier Bode-Runners.

Mit der erfrischenden Flüssigkeitszufuhr ging es dann dem Ziel entgegen. Auf beiden Strecken erliefen sich die Sportler vier erste Plätze in ihren Altersklassen mit Sandra Homann (W45), Christa Fümel (W65), Edgar Schmidtke (M55, jeweils zwölf Kilometer) sowie Kirsten Geist (W55) über 21,1 Kilometer. Katrin Winkler-Hindricks (W50, 21,1 Kilometer) und Rinaldo Schielke (M30, zwölf Kilometer) kamen als Zweite ins Ziel. Das gute Mannschaftsergebnis vervollständigten drei dritte Plätze von Janine Wuwer (W40), Jürgen Günther (M55) und Josef Hindricks (M70, alle zwölf Kilometer). Knapp die Medaillenränge verpasst haben als Vierte Kathleen Mahler, Nancy Bothe und Andre Geist über zwölf Kilometer sowie Olaf Bothe und Oliver Klepsch, welche beide als 14. der Halbmarathon-Distanz ihrer Altersklasse ins Ziel kamen. „Ich hoffe, dass wir auch bald wieder Gastgeber für ein Laufevent sein werden“ lautete das Fazit von Bode-Runner Edgar Schmidtke. „Unser Ergebnis war ein Vorgeschmack darauf, was in dieser Saison noch zu erwarten ist: Ein motiviertes Team der Extraklasse!“

Neue Trainingspartner sind gern gesehen

Doch auch beim 4. Halbmarathon überwog der Spaß, wieder gemeinsam an den Start gehen zu können. Wer diesen „Spaß an der Bewegung“ einmal selbst ausprobieren möchte, kann beim Training der Bode-Runners auch als Einsteiger dabei sein. Jeden Dienstag und Donnerstag wird trainiert. Weitere Informationen auf Facebook unter „Staßfurt läuft“. Auch dabei gilt: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Damit aus „Bleiben Sie gesund“ keine Floskel, sondern ein ernst gemeintes, erfolgreiches Vorhaben wird.

Gemeinsamer Zieleinlauf von Nancy Bothe, Christa Fümel und Kathleen Mahler (v.r.), André Geist applaudiert.
Gemeinsamer Zieleinlauf von Nancy Bothe, Christa Fümel und Kathleen Mahler (v.r.), André Geist applaudiert.
Foto: Harald Fümel