Boxsport

Wernigeröder Boxer mit neuem Logo und Namen

Die Corona-Pause haben die Boxer des Wernigeröder SV Rot-Weiß dafür genutzt, um sich Gedanken über die zukünftige Ausrichtung der Abteilung zu machen.

Von Marco Heide
Die Sportler des Wernigeröder SV steigen künftig für das BoxSportZentrum Wernigerode in den Ring. Die Abteilung des WSV hat die Corona-Pause genutzt, um Ideen für die Zeit nach der Pandemie zu entwickeln.
Die Sportler des Wernigeröder SV steigen künftig für das BoxSportZentrum Wernigerode in den Ring. Die Abteilung des WSV hat die Corona-Pause genutzt, um Ideen für die Zeit nach der Pandemie zu entwickeln. Foto: Verein

Wernigerode - „In der Corona-Zeit kam mir der Gedanke, dass wir Boxer uns weiterentwickeln müssen und in Zeiten des Stillstands nicht stehen bleiben dürfen“, erklärt Christian Lange, Abteilungsleiter Boxen beim Wernigeröder SV Rot-Weiß. Für ihn ist es wichtig, dass sich die Sektion stetig verbessert und den Boxsport in Wernigerode weiter etabliert. Auch hat Lange sich viele Gedanken darüber gemacht, wie es nach der Corona-Zeit mit der Abteilung weitergehen kann. Deshalb kam ihm die Idee, unter dem Motto „Neustart“ einige Dinge zu verändern.

Einige Resultate sind bereits konkret sichtbar. So wurde ein neues Logo, was einen Bezug zum Boxen herstellt, aber auch gleichzeitig zum WSV und vor allem zu Wernigerode, entwickelt. Deshalb ist die Stadtmauer des WSV-Logos und des Stadtwappens Teil des neuen Emblems. „Ich will mich auf keinen Fall vom WSV lösen. Ganz im Gegenteil. Das Boxsportzentrum soll ein Teil der Marke des WSV sein und zum Erfolg des Gesamtvereins beitragen“, unterstreicht Christian Lange.

Die Abteilung trägt künftig den Namen BoxSportZentrum Wernigerode. „Der neue Name ist für uns ansprechender und strahlt auch unsere Kompetenzen aus“, erklärt Christian Lange. Einhergehend mit dem neuen Logo und dem neuen Namen haben die Boxer ihre Kampfsporthalle renoviert und umgestaltet, sodass man beim Betreten der Trainingsfläche gleich erkennt, dass in der Zwischenzeit einiges passiert ist.

Durch das erfolgreiche Crowdfunding, die Förderung der Stadt Wernigerode und die Förderung vom Landkreis Harz konnte Christian Lange zudem noch moderne Trainingsgeräte anschaffen, die der Abteilung fast schon ein Alleinstellungsmerkmal in der Region verschaffen.

Trotz der Errungenschaften der vergangenen Wochen und Monate sind weitere Veränderungen in Planung. So ist eine komplette Umstrukturierung der Abteilung zum 1. September vorgesehen. Grundlage für diesen Schritt ist, dass der Verein seine beantragten Hallenzeiten vom Landkreis bekommt.

Die Umstrukturierung umfasst die Erweiterung des Trainingsbetriebs durch neue Trainingsgruppen, die Stärkung des Fitnessboxens und die gezieltere Förderung des Wettkampfsports durch separate Trainingszeiten für Wettkämpfer. Es werden zusätzlich zu der etablierten Kinderboxgruppe (5 bis 8 Jahre) eine Jugendgruppe für den Altersbereich 9 bis 13/14 Jahre und eine reine Mädchengruppe ins Leben gerufen. Dadurch kann die Abteilung noch gezielter auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen und den Boxsport noch besser für den Jugendbereich zugänglich machen. „Gerade in dem Altersbereich können wir mit unserem Sport auch vielen Jugendlichen helfen“, erklärt Christian Lange.

Die Wettkampfboxer erhalten gesonderte Zeiten, in denen sie durch Christian Lange individueller und wettkampfspezifischer trainiert werden können. „Aber der Breitensport beziehungsweise unser Fitnessboxen soll auf keinen Fall zu kurz kommen. Denn das Boxtraining gilt als ganzheitliches Training und ist daher gerade im Fitnessbereich ein sehr gutes Ganzkörpertraining, was wir gern vielen Menschen anbieten möchten“, erläutert Lange und fügt hinzu: „Das alles ist eine Menge Arbeit und hat viel Zeit gekostet, aber für den Boxsport machen wir das gern.“

Boxtrainer Christian Lange vom Wernigeröder SV Rot-Weiß präsentiert für den Online-Kurs  während der Corona-Zwangspause die Übungen live vor der Kamera.
Boxtrainer Christian Lange vom Wernigeröder SV Rot-Weiß präsentiert für den Online-Kurs während der Corona-Zwangspause die Übungen live vor der Kamera.
Foto: Ingolf Geßler