Rudern

Lea Werner aus Kämeritz nimmt am SCM-Trainingslager teil

Die 13-jährige Lea Werner wechselt an die Sportschule und verfolgt große Ziele.

Lea Werner hat große Ziele.
Lea Werner hat große Ziele. Foto: Karl Zander

Simone Zander - Magdeburg Es ist nicht mehr lang bis zu den Olympischen Spielen in Tokyo. Die Sportler stehen immer mehr im Fokus der Medien. Mit ihrem Weg an die Sportschule zum kommenden Schuljahr hat sich die dreizehnjährige Lea Werner aus Kämeritz das Ziel, später einmal zu den besten Ruderinnen der Welt zu gehören, auch gesetzt.

Nun konnte Lea Werner nach langer Vorlaufphase endlich auch die ersten Meter im Boot absolvieren.Seit Beginn der Pfingstferien sind die Ruderer des Sportclubs Magdeburg am Bootshaus im Rotehornpark in Magdeburg sehr aktiv und absolvieren ihr Trainingslager, welches eigentlich in der Nähe von Berlin stattfinden sollte.

Lea Werner, die hier ihre ersten Erfahrungen im Boot machen soll, absolvierte in der ersten Woche bereits vier Einheiten, wobei sie einen guten Eindruck hinterließ. „Sie hat sich sehr gut angestellt, schnell große Fortschritte gemacht, so dass sie in Woche zwei direkt bei der erfahrenen Trainingsgruppe mittrainieren konnte“, so Trainer Karl Zander stolz über die zukünftige Sportschülerin.

Sport, Umfänge und Team online kennengelernt

Lange Zeit hat Lea aufgrund der Covid-19-Pandemie auf ihre ersten Einheiten im Ruderboot warten müssen und konnte nur im Onlinetraining den Sport, die Umfänge und auch das Team kennenlernen.

Vor allem an die Umfänge, also die Anzahl der Trainingseinheiten und deren Länge, muss sich Lea noch gewöhnen. Im Leistungssport beim SC Magdeburg geht es doch anders einher. Am Vormittag übt die Kämeritzerin derzeit noch im Einer, so dass sie die Technikstufen in dieser Woche vielleicht noch meistern kann. Am Nachmittag setzt sie sich dann schon mit ihren Klassenkameraden und Teammitgliedern für das kommende Jahr in ein Boot und fährt die Elbe auf und ab.

Schnelle Entwicklung ist bemerkenswert

Trainer Zander findet die schnelle Entwicklung der Schülerin bemerkenswert, was sie vielleicht auch von ihrem Vater, welcher selbst einmal als Ruderer aktiv war, mitgebracht hat. „Wir sind überzeugt, dass Lea im nächsten Jahr, wahrscheinlich auch schon in diesem Jahr, eine Verstärkung für unsere Trainingsgruppe ist. Wenn sie weiter solche Schritte nach vorn macht, kann sie vielleicht schon in dieser Saison an einer Regatta teilnehmen.“

Bis dahin sind aber wohl noch ein paar Kilometer die Elbe auf und ab notwendig. Und dann kommt Olympia.